Rebenblut

Die Rebe weint Tränen, auch Aqua Vitis oder Lachryma Vitis von den alten Gelehrten genannt. Die Rebwurzeln drücken Wasser und Nährstoffe in die Leitbahnen, welches an der Schnittstelle austropft – der Winzer sagt bluten- bis die Leitbahnen verstopft sind.

Für uns der Beginn der neuen Vegetationsperiode und eines Neuen Lebenszyklusses.

In früheren Zeiten sogar als Heilmittel verwendet:

  • Gegen Warzen aber für die Schwangere,
  • Für Kopf, Magen, Darm, Niere und Blase
  • Ein Antialkoholicum?
  • Gegen Brechreiz
  • Gegen Sommersprossen und nicht bewältigte Schrecken
  • Gegen Zahnschmerz
  • Für Haut, Augen und Ohren aber gegen die Haare

Lachryma Vitis gegen alles und jedes, für die zarte Haut, besseres sehen und hören, gegen Damenbärte und Nasenhaare.

Wer etwas haben möchte: Nur kurz auf Vorbestellung im Weingut für den sofortigen Verbrauch abholbar. Lachryma Vitis gegen alles und jedes, für die zarte Haut, besseres sehen und hören, gegen Damenbärte und Nasenhaare.

Fast erledigt

  20015-03-31 Fruchtruten

Der Sturm mit dem verbundenen Regen hat in den letzten Arbeitstagen unsere Planungen etwas durcheinender geworfen. So sollten heute alle unsere Rebanlagen aussehen: Die Fruchtruten alle im Drahtrahmen nach unten gebogen!

Jetzt noch zwei Arbeitstage und die Hauptarbeiten für diesen Winter und Frühling sind erledigt.2015-03-23 Ranken

Verbliebene Rebranken an den Drähten oberhalb, die in wenigen Wochen das frische Grün der Rieslingreben stabilisieren sollen. 2015-03-26 Bluten

„Während man in den letzten Jahren meist den Eindruck hatte, das Wetter läßt den Frühling aus und wechselt vom Winter nahtlos in den Sommer, scheint es heuer eine richtige Übergangszeit zu geben. Sonnige, aber nicht all zu warme Tage und Nachttemperaturen nur wenig über dem Gefrierpunkt.“ schreibt mein Kollege Bernhard Fiedler in seinem Blog. 

Ein langsames Erwachen der Natur. Später als letztes Jahr, als die Obstbäume zum gleichen Zeitpunkt schon am blühen waren. Auch der Saftfluss der Reben kommt nur zögerlich in Gang.

Das deutet auf einen späteren Austrieb der Reben hin. Das ist gut so, denn dann sinkt die Gefahr durch Spätfröste, die schon mehrmals bei uns Schaden angerichtet hatten.