Weinernte 2008: Scheißwetter

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In der Nacht hat es geregnet und wir warten auf das Abtrocken der Rebstöcke um weiter zu ernten.  Die Niederschläge der letzten Woche, verbunden mit höheren Temperaturen, haben die Beerenhäute sehr empfindlich und dünn werden lassen.  Die Fäulnissgefahr steigt mit jedem Regen und höheren Temperaturen. Kühles, trockenes Herbstwetter wäre ideal, um den Trauben noch den letzten Schliff zu geben.

Nach der gestrigen Selectionsarbeit hängen nun in weiteren Weinbergen nur noch gesunde Trauben um weiter zu reifen.

Es wird so langsam Zeit…

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Es wird so langsam Zeit das es regnet. Die Klimatische Wasserbilanz in der Vegetationsperiode liegt schon mit ca. 150 Liter/qm im negativen. Jüngere Rebanlagen stehen voll im Trockenstreß und die Trauben  bleiben klein.

Glück hatten unsere Kollegen an der Nahe und in Baden, dort gab es ausreichend Regen und heute gab es, den Wetterberichten zufolge, in Baden nochmals reichlich Regen.

Waschküchenwetter

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Es ist fast unmöglich kurzfristig zu etikettieren. Sobald die Weinflaschen aus dem kühlen Flaschenkeller ins Verkaufslager kommen, laufen die Flaschen an. Die hohe Luftfeuchtigkeit kondensiert aus und es muß über Nacht gewartet werden bis die Flaschen getrocknet sind.

Bis Mitte der nächsten Woche soll dieses schwüle Wetter anhalten und uns weitere Gewitter bringen. Hoffentlich kein Hagelschlag und andere Wetterunbilden. Unser Bedarf ist gedeckt

Wassermangel

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Die Mosel ist durch die Staustufen noch gut mit Wasser gefüllt, aber in den Weinbergen wird es immer weniger. Für die älteren Reben, die tief wurzeln, ist das kein Problem, aber in unserer neu gepflanzten Rieslingfläche wird es knapp. Sollte in den nächsten Tagen kein Regen fallen, werde ich in den sauren Apfel beißen und Wasser fahren.

Und garantiert wird es dann am nächten Tag ausgiebig regnen…

Hochsommerwetter

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Seit einigen Tagen ist Hochsommerwetter angesagt und die jungen Reben wachsen schnell.

Unsere leichten Schieferverwitterungsböden sind durch die Trockenheit an der Oberfläche sehr hart geworden. Währenddessen wird beim Weingut Kaul auf das Abtrocknen der schweren und nassen Böden gewartet, damit die Rebpflanzung durchgeführt werden kann. Trotz der dort noch vorhandenen Bodenfeuchtigkeit schreibt Peter Kaul schon über seinen Wunschregen, der die Wurzeln der jungen Reben einschlämmt.

Auch wir hoffen auf Regen, damit unsere vor zwei Wochen gepflanzten Rieslingreben ausreichend mit Wasser versorgt werden. In einigen Weinbergen haben die Begrünungspflanzen schon Welkeerscheinungen. In den nächsten Tagen sind Gewitter angekündigt und hoffentlich gibt es eine gute Portion Regen, verteilt über einen längeren Zeitraum damit kein Boden abgeschwemmt wird, und keinesfalls in fester Form wie im letzten Jahr, wie ich hier, hier und hier berichtete.

Das Bild zeigt eine Schieferfelsformation mit Rebflächen in der Nachbargemeinde Pünderich.