Ein Stöckchen wurde geworfen

Ein Stöckchen (mein erstes) wurde mir von Joachim Ott zugeworfen. Der Urheber des Stöckchens, Christopher Tanneberger, hat seit kurzem einen eigenen Fotografieblog.

So, dann werde ich nun die mir gestellten Fragen beantworten:

1. Mit welcher(n) Kamera(s) fotografierst / arbeitest du?

Bis Anfang des Jahres sind alle meine Bilder mit einer Nikon Coolpix 995
entstanden. Diese Kamerareihe wird von Nikon nicht mehr produziert.
Leider… Seit Einrichtung meines eigenen Blogs habe ich eine kleinere
Knipse, die ich fast immer und überall dabei habe: Nikon P 5000

2. Welches Zubehör hast du dir für dein Hobby/Beruf zugelegt?

Für die Coolpix 995 habe ich noch ein Weitwinkel- und Fisheyevorsatz, Stativ und Blitzgerät

3. Seit wann bis du Hobby- oder Berufsfotograf?

Seit fünf Jahren mache ich Bilder, hauptsächlich für meine Homepage. Früher
war ich mal im Besitz einer Minox, aber das ist lange her.

4. Veröffentlichst du deine Bilder? Zeitung, Internet, Agentur, Ausstellung….

Meine Bilder werden fast ausschließlich auf meiner Homepage und in meinem Blog veröffentlicht. Bei gemeinsamen Aktionen von Winzerkollegen sind auch schon einige Bilder veröffentlicht worden. Daneben werden aber auch viele Bilder incl. Traffic geklaut und in Bilder für Kids Foren publiziert.

5. Hast du mit deinen Bildern schon einmal an einem Fotowettbewerb teilgenommen?

Nein, bisher noch nicht.

6. Nimmst du dir Zeit um bestimmte Themen / Techniken der Fotografie umzusetzen?
z.B. Blaue Stunde, Panoramen, Aktfotografie…

Ich habe mal etliche Panoramen gemacht. 3600 Grad und Kugelpanoramen. Ein spannendes Thema. Die Panoramen können auf unserer Homepage angesehen werden. Ich müßte mal alle Panoramen, die ich Veröffentlicht habe, von Grund auf neu bearbeiten, da ich mittlerweile viel in der
Fotobearbeitung gelernt habe. Aber die liebe Zeit…

Wer nun Lust hat, möge das Stöckchen aufgreifen, die Teilnahme ist auch per Kommentarfunktion bei Linsenperspektive möglich. Ich werde das Stöckchen an Lars Breidenbach von Schreiberswein weiterreichen.

„Phantastisch viel Riesling „

Bloggerkollege Lars Breitenbach hat mal wieder gekocht: Als eine Variante der Bouillabaisse hat er
eine „Schnelle Fischsuppe“ kreiert. Dazu gab es unseren 2006er Burger Hahnenschrittchen Riesling Kabinett trocken. Das Rezept werde ich unbedingt mal nachkochen.

Der Wein wird überaus positiv beschrieben und passte scheinbar vorzüglich zur Fischsuppe:

In perfekter Harmonie: Riesling und Fisch. Im Glas präsentiert sich der Riesling im zarten Hellgelb, in der Nase sehr deutlich Hollunderblüte und Nektarine, etwas Karamell. Überraschend duftig für einen Kabinett! Im Mund sehr breit mit Aromen vom Weinbergspfirsich und Maracuja, noch etwas nerviges Säurespiel. Da ist noch Reifepotential im „Hahnenschrittchen“, phantastisch viel Riesling..“

Danke!

Weinrallye 1: Reif für die Insel

Gerne sind wir dem Aufruf vom Winzerblog gefolgt und berichten nun über die Weinrallye zum Thema Inselwein. Eine Zusammenfassung aller Beitrage von Weinblogs über die Weinrallye finden Sie in den nächsten Tagen beim Winzerblog.

Da ich ökologischen Steillagenweinbau betreibe, habe ich bei der Suche
nach einem Inselwein auch ökologische Kriterien walten lassen. Unter
dem Motto „regional einkaufen, ist auch ökologisch kaufen“, haben wir
uns für die nächstgelegenen Inselweine interessiert. Also habe ich
keine Kosten und Mühen gescheut und folgendes ist dabei herausgekommen:


Weil es ein spannendes Thema ist, habe ich mir direkt von allen drei deutschen Weininseln Weine besorgt.
Foto, v.l.n.r.
Von der Insel Reichenau im Bodensee, vom Reichenauer Winzerverein bewirtschaftet:
2005er Kerner Kabinett trocken
2006er Müller-Thurgau Kabinett trocken
2006er Grauburgunder trocken

Die Insel Mariannenaue im Rheingau, die zum Schloß Reinhartshausen gehört:
2006er Weißburgunder trocken
2006er Weißburgunder/Chardonnay trocken
2006er Weißwein trocken

Das Heyles´en Werth im Mittelrhein, im Alleinbesitz vom Weingut Friedrich Bastian:
2005er Riesling trocken
2006er Riesling halbtrocken

Während die Reichenau über einen Damm mit dem Festland verbunden ist
und die Mariannenaue über eine eigene Fähre verfügt, rätsele ich noch
beim Heyles´en Werth: Mit dem Ruderboot oder warten bis der Rhein
Niedrigwasser hat?

Das Verkosterteam:
Foto, v.l.n.r.
Ich, also der Steffens vom Weingut Steffens-Keß
Thomas, Winzer
Dieter, Biertrinker und null Ahnung von Wein
Michael, Hobbyökowinzer
Rosi, Winzerstochter
Felicitas, Winzerin
Marita, die Keß vom Weingut Steffens-Keß
Margit, Hobbyökowinzerin
Elke, Hobbywinzerin
Michael, Oberkellermeister und Hobbywinzer

Das zur Probe mitgebrachte Gastgeschenk wurde natürlich auch probiert, jedoch nicht bewertet.

Da Weingeschmack nicht normbar ist, es also keine Meßlatte gibt, an
der man Qualität objektiv messen kann, haben wir uns für den
ultimativen Weintest entschieden, der zudem noch Vergnügen und Spaß
macht:

„Je leerer die Flasche, desto besser der Wein“

Die Spielregeln:Die Flaschen sind unverdeckt; man wählt ein Weinthema; die
Gäste (ideal sind acht Personen) probieren von jeder Flasche (je nach
Trinkpotential der Anwesenden etwa eine Flasche pro Person) ein kleines
Schlückchen und lassen dann ihrer Vorliebe freien Lauf; Spucken und
Auskippen der Gläser sind streng verboten! Meinungsäußerungen,
gegenseitiges Beeinflussen und egoistisches Wegtrinken des
Lieblingsweins sind ausdrücklich erlaubt. Wenn die erste Flasche leer
ist, misst der Gastgeber mit dem Metermaß die Weinreste in den Flaschen
und dann gilt: JLF (je leerer die Flasche…), umso besser der Wein!
Ausführliche Information zu diesen Weintest der Fachzeitschrift Merum gibt es hier.

Unser Testergebniss, garantiert subjektiv verkostet und mit dem Zollstock ganz genau vermessen:


Als erste Flasche war der 2006er Riesling halbtrocken vom Heyles´en Werth,
Weingut Bastian, geleert. Ein wunderschöner kraftvoller, schmelziger
Riesling. Knapp dahinter folgte der 2006er Weißburgunder/Chardonnay von
der Mariannenaue. Der drittplazierte mit 9,1 cm Restbestand in der
Flasche, auf die Nenung des Weines verzichte ich gerne, war
so interessant, dass eine intesive Diskussion statt fand. Angebrannter
Gummi, untypische Alternungsnote und andere schrägen Aromen waren zu
finden. Auch die anderen Weine machten sehr viel Spaß beim trinken, typisch für Rebsorte und Anbaugebiet und lagen weit über dem qualitativen Durchschnitt.


Der danach verkostete Rotwein aus England überraschte alle Anwesenden. Da
keine Jahrgangsangabe auf dem Etikett war, wurde das Alter geschätzt.
Der Wein kam vor etlichen Jahren als Geschenk von der Insel und dürfte
so ca. 10 Jahre alt sein. In der Verkostung mit 11 % Alkohol der
leichteste, schöne tiefrote Farbe, ideale Tanninstruktue und das Alter
war nicht zu schmecken. Für einen Alltagswein bemerkenswert.


Aber wie so die Moselaner sind, wurde gegen Ende der Probe der legendäre Ruf
„hol mal einen anständigen Wein“ getätigt und der Winzer bewegte sich
in den Keller um einen anständigen Wein zu holen, worunter der Moselaner
natürlich einen Moselriesling versteht.

Weinrallye

Dieser Tage schrieb der Winzerblog über eine Weinrallye, die er veranstalten wollte.

  • „Sinn und Zweck ist es zum einen gute Weinthemen aufzuarbeiten, zum
    anderen die Weinblogs besser und stärker mit einander zu vernetzen und
    zu guter Letzt das wichtigste, der Spass.“

Natürlich werde ich mitmachen und gestern hat der Kollege das Thema ausgegeben: Wein von einer Insel! Also werde ich mir einen Inselwein besorgen, ihn mit Freunden verkosten und die Verkostung zum 10 Juli hier veröffentlichen. Die Zusammenfassung dieser Weinrallye wird dann im diesmal gastgebenden Winzerblog veröffentlicht. Schon jetzt berichten die Weinblogs, auch das Portal bestebioweine, über diese Weinrallye.

So und nun werde ich mir Gedanken machen, von welcher Insel ich den Wein bekomme und wer mit probieren darf…