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Besuch von Terroirmarche

Der Gegenbesuch unserer ital. Winzerfreunde von Terroirmarche erfolgte vergangenen Wochenende. Es machte  sehr viel Spaß, den Freunden unsere Mosellandschaft zu zeigen und diese von der Mosel zu begeistern. Während ich nur spärlich Fotografierte, werden in Italien jetzt sicherlich Tausende Bilder von der Mosel betrachtet, da die Kollegen dauernd am Knipsen waren.

Ein Spaziergang an der Pündericher Marienburg mit Blick ins Moseltal und auf die Moselschleife begeisterte am ersten Tag die Italiener.

Der Bremmer Calmont war am zweiten Tag das Ziel. Der Klettersteig mit den grandiosen Ausblicken auf die Mosel und die extrem steilen Weinberge faszinierten Gastgeber wie Gäste.

Da gutes Essen und Trinken die Seele zusammenhält, hatten wir gut vorgesorgt. Der im Rucksack mitgebrachte Imbiss der im Calmont mit Blick auf die Mosel verzehrt wurde,

das abendliche Grillen im Weingut bis hin zur Trierer Spezialität Pferdesteak mit geschmorten Zwiebeln und Knoblauchsoße im Restaurant Zur Glocke in Trier.

Über das abendliche Trinken Wein probieren brauche ich weniger zu schreiben. Gehört berufsbedingt dazu.

Tagsüber wurden noch einige Weingüter und deren Weinkeller besichtigt und natürlich gefachsimpelt, soweit die Verständigung auf Englisch möglich war.

Die gemeinsame Weinpräsentation anlässlich der 60-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Trier und Ascoli Piceno, Italien, fand im wunderschönen Ambiente des Frankenturmes statt. Leider war der Besucherandrang etwas schwach und so hatten wir Zeit um untereinander die Weine zu probieren und zum Erfahrungsaustausch.

Spannend natürlich die kurze Stadtbesichtigung in Trier mit den imposanten antiken Baudenkmälern und ihre Geschichte als einer der Hauptstädte des Römischen Reiches.

Selbstverständlich wurde die Karl-Marx-Statue in Augenschein genommen, die am 5. Mai 2018 zum 200. Geburtstag von Karl Marx vom Bildhauer Wu Weishan gestaltet wurde und ein Geschenk der Volksrepublik China ist.

Vielen Dank für das schöne Wochenende an die Winzer und Winzerinnen Federica Pantaloni, Paolo, Rocco Vallorani und Stefano ValloraniGiorgio Santini und Allessandro Stortini, Frank und Jutta Brohl, Jan Klein, Christian Klein, Ulricke und Markus Boor und Sven Zerwas.

Es war wieder schön: Terroirmarche

Es war wieder schön! Am vergangenen Wochenende war ich mit meinen Winzerkollegen Jan Klein vom Staffelter Hof, Christian Klein, beide aus Kröv und Markus Boor vom Weingut Klein in Tr.-Trarbach, zum dritten Mal beim Terroirmarche Festival in Macerata in Italien, um die Mosel mit ihren Rieslingweinen zu präsentieren.

Ein buntes, weinbezogenes Rahmenprogramm ergänzte die Weinverkostung am vergangenen Samstag und Sonntag. Wie in jedem Jahr gab es eine Fotoausstellung. In diesem Jahr wurden die Bilder von Hassan Badreddine  „Io pure sarò vigna“ im Palazzo Buonaccorsi gezeigt.

Weitere Workshops, ein Konzert im Rahmen des San Severino Blues Festival, und weitere Veranstaltungen rundeten die Veranstaltung ab.

In der alten Großbäckerei, der Galleria Antichi Forni unter dem Uhrturm, fand die Präsentation der Weine statt.

In den Kellern herrrschte reger Andrang. Da wir an einem Tisch die Moselrieslinge gemeinsam präsentierten, hatte ich genügend Zeit, die italienischen Weine ausgiebig zu verkosten.

Als Weißweinwinzer habe ich natürlich zuerst die weißen Weine aus den Rebsorten Verdicchio und Pecorino und danach die Rotweine probiert. Bis auf den für Moselwinzer etwas hohen Alkoholgehalt waren die Qualitäten sehr gut.

In diesem Jahr bliebt genügend Zeit die italienische Küche zu geniesen. Nach der Präsentation wurde mit den ital. Winzern gespeist, vor der Veranstaltung waren wir auf uns alleine gestellt. Wir hatten trotz leichter Kommunikationsschwierigkeiten immer leckeres Essen auf den Tellern. Besonders gut fand ich den Kaninchenrollbraten in der Osteria dei Fiori, die ich schon vom letzten Jahr her kannte.

Danke…

Danke, liebe Kollegen von Terroirmarche,  dass wir bei Eurer diesjährigen Weinpräsentation dabei sein durften.

Schon mehrmals wurden wir Ökowinzer von der Mosel als Gastwinzer der italienischen Biowinzervereinigung in den Marken eingeladen. Dieses Jahr fand die Jahrespräsentation der Winzerkollegen in Ancona am vergangenen Wochenende in der La Mole, ein Kulturzentrum im Hafen, statt. Zwei Tage Weinverkostung und ein spannendes Rahmenprogramm boten die ital. Winzern den Besuchern.

Neben meiner Wenigkeit reiste noch Dieter (links im Bild) vom Weingut Hoffmann-Simon aus Piesport mit, um mit mir den Moselriesling in Italien zu präsentieren. Es machte uns sehr viel Spaß und wir ergänzten uns Prima. Wenn etwas Zeit war, repräsentierte einer von uns beiden die Mosel und unsere Weingüter und der andere ging zu den Kollegen probieren.

Fest im Rahmenprogramm die flüssigen Seminare, also betreutes trinken, mit vielen verschiedenen Weinen. Kommentiert von einem Moderator. Wir verstanden zwar nicht, was auf der Bühne über die Weine erzählt wurde, aber das brauchten wir nicht. Der Wein im Glas erzählte uns schon genug.

Stilecht wurden die Weine von Sommeliers, auch Mundschenk oder Weinkellner/-in genannt, ausgeschenkt. Tres chic aussehend, mit „Berufsbekleidung“ und dem umgehängten Tastevin, eine Probierschale am Silberkettchen.

Auch das Essen kam nicht zu kurz. Gute regionale italienische Küche, bodenständig und gut. Daher zwei Tipps wo man es sich gut gehen lassen kann.

Direkt am Meer gelegen, mit Blick auf den Fischereihafen, dinierten wir z.B. im Restaurant Il Palombaro in der Nachbarschaft des Veranstaltungsortes leckeren Meeresfisch.

Auf Empfehlung von unseren ital. Freunden suchten wir noch die Trattoria Clarice auf und waren sehr überrascht.  Die Chefin und Köchin hatte sich tagsüber auf der Weinpräsentation intensiv mit unserem Moselriesling beschäftigt und erkannte uns direkt. Ein sehr gemütliches kleines Restaurant mit einer kleinen, aber sehr guten Speisekarte und eine große Auswahl an Bioweinen. Wir wurden herzlichst begrüßt und konnten beim abendlichen Dämmerschoppen zuschauen, wie die Köchin in der Küche werkelte.

Eine Winzerreise, Teil 2: Kollegenbesuch

Schon auf der Hinreise zur Weinpräsentation in Gradara machte ich Station in Südtirol bei Armin Kobler in Margreid. Es sollte nur ein sehr kurzer Besuch sein, sozusagen nur Guten Tag sagen. Es wurde natürlich viel länger. Es gab viel zu erzählen. Sie wissen schon, Weinbau, Weinkeller, Wetter, die kommende Ernte und viele andere Sachen, über die Winzer miteinander sprechen.

Faszinierend – immer wieder – der moderne unterirdische Weinkellerneubau von Armin, ein architektonisches Schmuckstück. Hier können Sie mehr über diesen lesen.

Da ich zu Hause abkömmlich war, besuchte ich nach der leider ausgefallenen Weinpräsentation einige Kollegen von Terroirmarche, die im Juni bei uns an der Mosel zu Gast waren. Von Giorgio Santini wurde ich fürstlich in seinem Restaurant La Baita empfangen. Wein probieren und Essen bis zum Abwinken. Dazu ein herrlicher Weitblick von dem hoch gelegenen Restaurant über die Hügel der Marken.

Das zum Restaurant gehörende kleine Weingut Broccanera wurde erst vor einigen Jahren aus dem Boden „gestampft“. Sozusagen alles Neu und mit bester Technik ausgestattet.

Kurz nur der Besuch bei Col di Corte. Dort war man mitten in den Erntevorbereitungen. Claudio hatte aber Zeit für eine Kellerbesichtigung und natürlich auch für eine Weinprobe. Interessant der Vino Rosato Frizzante, der nach der Méthode ancestrale zu Sekt verarbeitet wird.

Spannend der Besuch bei Paola und Paolo im Weingut Fiorano. Da in Italien auf jedem Hügelchen ein Dörflein, eine Burg/Schloß, eine Kirche oder ein Weingut thront und dieses meistens seine Weinberge rund ums Haus hat, schickte mich Paola, die mich empfangen hatte, per Fingerzeig zu einem Weinberg unterhalb des Weingutes, in dem Paolo Traubenproben für die analytische Reifemessung erntete. Ich gesellte mich dazu und probierte die Trauben, um auf deren Reifezustand zu schließen. Sozusagen als Ergänzung zur Probenentnahme für die Analyse. Danach schauten wir uns einige andere Weinberge an, bevor wir zur Weinkellerbesichtigung gingen.

Sie wissen schon, wenn Winzer sich treffen, wie bei Armin Kobler: Weinbau, Weinkeller, Wetter, die kommende Ernte und viele andere Sachen, über die Winzer miteinander sprechen.

Als krönenden Abschluß besuchten wir einen Palazzo in Cossignano mit einem historischem Gewölbekeller, in dem heute Vino Cotto, eine regionale Weinspezialität, produziert wird.

Zwei weitere Weingüter standen noch auf meinem Programm. La Valle Del Sole und Vallorani. Leider ohne Bilder, aber mit guten Erinnerungen an die Weine, insbesondere die Weißweine von Pecorino und Verdicchio.

Einen grandiosen Ausblick hatte man von beiden Weingütern auf den Apennin mit seinem höchsten Berg, dem Gran Sasso.

Bei allen besuchten Weingütern war bemerkenswert, wie entspannt die Kollegen die Weinernte meistern. Durch das Rebsortenspektrum kann die Erntezeit durch die verschiedenen Reifezeitpunkte sehr auseinandergezogen werden. Es war des Öfteren von einer Erntezeit von ca. sechs Wochen die Rede.  Natürlich nicht am Stück. Eine Rebsorte ernten, dann etwas Pause bis die Nächste reif ist usw. Bei uns leider nicht möglich, da wir uns auf den Riesling beschränkt haben, der zudem noch etwas fäulnisempfindlich ist.

Neidisch bin ich auf die Traubengröße bei einigen Rebsorten, die dort angepflanzt werden. Rasend schnell zu ernten bei geringem Personalaufwand. Ich schrieb schon letzte Woche über die Riesentrauben der Sorte Passerina.

An dieser Stelle vielen Dank für die Gastfreundschaft an die Kollegen

Teil 1 finden Sie hier: Eine Winzerreise, Teil 1: Die Weinpräsentation

Gegenbesuch

Foto: Christian Millen

Es hat zwar etwas gedauert, aber am kommenden Wochenende kommt der Gegenbesuch von unseren Biowinzerkollegen von Terroirmarche aus Italien.

Nachdem meine Moselwinzerkollegen und ich in den letzten drei Jahren die Gastfreundschaft in Italien genossen haben, können wir diese nun erwidern. Neben sightseing an der Mosel – wir zeigen unsere Heimat natürlich nur von der Schokoladenseite -, findet am Sonntag anlässlich der 60-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Trier und Ascoli Piceno, Marken, Italien, eine gemeinsame Weinpräsentation mit ECOVIN Mosel und den Kollegen von Terroirmarche statt.

Die Weinpräsentation findet am kommenden Sonntag im Frankenturm in Trier statt. Geöffnet ist von 11.00 bis 18.00 Uhr.

Wer Zeit, Lust und Interesse an Wein hat, ist willkommen.

Zeitgleich findet in der direkten Umgebung das Trierer Altstadtfest statt, das mit Hunderten Musikern auf fünf Haupt- und zahlreichen kleineren Bühnen, mit abwechslungsreicher Livemusik von Jazz und Bigbands über Swing und Schlager bis Rock und Pop ein Event der Superlative und der Höhepunkt des Sommers ist.

Per i miei amici italiani – Für meine italienischen Freunde

Foto: Archiv, tM Festival 2017

Sono lieto di essere stato invitato per la terza volta dai miei colleghi viticoltori del Terroir Marche, (Italia), come ospite speciale alla presentazione del vino, il 19 maggio alle ore 20 a Macerata. Al fine di presentare la Mosella e il suo Riesling. Sarò accompagnato dai miei colleghi Jan Klein, Staffelter Hof, Kröv e Markus Boor dalla cantina Klein in Tr-Trarbach.

E‘ possibile trovare me e i nostri vini Riesling della Mosella, che vorrei presentarvi nelle in Antichi forni. Non vedo l’ora della vostra visita!

Altri ospiti d’onore quest’anno sono i produttori di vino dell’Associazione Italiana Luccabiodinamica con i loro vini.

Oltre alla presentazione del vino in Antichi Forni, ci sono ancora Degustazione di vini al Teatro della Società Filarmonico Drammatica, la Mostra fotografica „Io pure sarò vigna“ di Hassan Badreddine nel Palazzo Buonaccorsi, Laboratori Cucina regionale e stagionale in collaborazione con i vini dei miei ospiti italiani e un concerto nel contesto del San Severino Blues Festival.

* 19 e 20 maggio 2018 – tM Festival 2018 *
tM Festival TerroirMarch alla fiera banchi di assaggio e vendita
180 vini – 18 cantine marchigiane
ospiti: Lucca Biodinamica & Ecovin Mosella
dalle ore 16 all ore 22
Ingresso 13 euro
c / o Antichi Forni (via Piaggia della Torre, 4, Macerata)
Ulteriori informazioni possono essere trovate qui: www.terroirmarche.com


Ich freue mich, dass ich zum dritten mal von meinen Winzerkollegen von Terroirmarche, Italien, Region Marken, als ospite speciale, zu deren Weinpräsentation am 19. bis 20. Mai nach Macerata eingeladen bin. Um die Mosel und ihre Rieslinge zu präsentieren, sind meine Kollegen Jan Klein, Staffelter Hof, Kröv und Markus Boor vom Weingut Klein in Tr.-Trarbach mit dabei.

Im Antichi Forni in der nähe des Uhrturms an der Piazza della Libertà findet ihr mich und unsere Rieslingweine von der Mosel, die ich Euch dort präsentieren möchte. Ich freue mich über Euren Besuch!

Als weitere Ehrengäste sind in diesem Jahr die Winzer der ital. Vereinigung Luccabiodinamica mit ihren Weinen dabei.

Neben der Weinpräsentation im Antichi Forni gibt es noch Weinverkostungen im Teatro della Società Filarmonico Drammatica, die Fotoausstellung „Io pure sarò vigna“ von Hassan Badreddine im Palazzo Buonaccorsi, Workshops regionale und saisonale Küche in Verbindung mit den Weinen meiner ital. Gastgeber und ein Konzert im Rahmen des San Severino Blues Festival.

Mehr Information gibt es hier:www.terroirmarche.com

Terroir Marche incontra la Borgogna, Teil 2: Großartig!

2017-05-23 Ausstellung Mazerata

Eine großartige Veranstaltung liegt hinter mir! Am Vorabend der Weinpräsentation in Macerata, Italien, – ich berichtete hier –  gab es einen Empfang im Palazoo Buonaccorsi zur Eröffnung der Fotoausstellung “Le marche di Mario Dondero”. Klasse Schwarz/Weiß Fotografien aus der Region Marken. 2017-05-23 Terroirmarche Präsentation

Die Weinpräsentation hatten die Kollegen von Terroir Marche  bestens organisiert. Als Veranstaltungsort dienten die Gewölbe einer alten Bäckerei, der  Galleria Antichi Forni.

Die Gewölbe waren zeitweise randvoll. Ein Gewimmel an Menschen. Noch niemals hatte ich so einen Andrang auf eine Weinverkostung erlebt. Zeitweise kam ich mit dem Ausschenken der Probeschlucke nicht nach. An Kommunikation war in der Hektik nicht zu denken. War auch etwas schwierig, da die Verständigung in Englisch erfolgte, das ich nicht sehr gut beherrsche, meine Gegenüber aber auch nicht.

Beizeiten gingen mir am Sonntag die Weine aus und ich hatte endlich etwas Zeit, bei meinen italienischen Kollegen zu verkosten. Als Weißweinwinzer habe ich natürlich zuerst die weißen Weine probiert. Meistens aus der Verdicchio Traube gekeltert. Empfehlenswert – auch die Roten –  die Weine von Vigneti Vallorani und La Valle Del Sole.2017-05-23 Theater Mazerata

Im Teatro della Società Filarmonico Drammatica, Macerata,  fanden weitere Veranstaltungen statt. Ein angemessener Raum für das Kulturgut Wein! Feinste Deckenmalereien, Stuckarbeiten an den Wänden usw. Falls Sie einmal dort sind: Sehenswert!2017-05-23 Konzert Macerata

Des Abends gab es Blues mit Francesco Piu und

2017-05-23 Macerata Tasting Theater

tagsüber fanden dann die Weinseminare zum Thema Terroirweine aus dem Burgund (Terroir Marche incontra la Borgogna) im Theatersaal statt.

2017-05-23 Fotograf mauro Macerata

Die Organisatoren hatten ganze Arbeit geleistet. Medial wurde die ganze Veranstaltung perfekt beworben und begleitet. Im Vorfeld wurde massiv Öffentlichkeitsarbeit gemacht und eine Menge Publikum, nebst Journalisten, fand den Weg nach Macerata. Zudem begleitete der Fotograf Mauro Fermariello von den WineStories die ganze Veranstaltung. Hier beim dirigieren der teilnehmenden Winzer für das Gruppenbild.2017-05-23 Macerata Daumen hoch

Ich präsentierte ein kleines Rieslingsortiment. Es wurde mit Weinen von meinem Freund Frank Brohl ergänzt. Die Resonanz war sehr gut, extrem gut! Das Publikum war durchweg begeistert von unseren  Rieslingweinen.

Auch die beim gemeinsamen abendlichen Essen anwesenden Journalisten und Sommelièren (Weinkellner) zollten unseren Moselriesling Anerkennung.

Terroir Marche incontra la Borgogna, Teil 1: ospite speciale

2017-05-18 Terroir Marche Festival

Als ospite speciale, also als special guest, ist La Mosella mit ihren Biorieslingen eingeladen worden. Ich habe den Eindruck, dass wir Moselwinzer uns im letzten Jahr in Italien, auf dem Terroir Marche Festival, der Weinpräsentation der Italienischen Biowinzerkollegen, gut benommen haben. Terroir Marche trifft auf die Mosel und ihre Rieslinge, das Motto der letztjährigen Präsentationen und Verkostungen.

In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt der Verkostungen auf Weinen aus dem französischen Burgund von der Winzervereinigung Artisans Vignerons de Bourgogne du Sud.

La Mosella wird durch mich vertreten. Eine Auswahl von Biorieslingen der Mosel werde ich persönlich in Macerata, Italien, vorstellen. Der Riesling ist schon da und ist hoffentlich gut gekühlt. Ich werde morgen anreisen und freue mich schon auf die Kollegen und die Verkostungen im Palazzo Buonaccorsi.

Ich berichtete im vergangenen Jahr über diese sehr gute Veranstaltung:

Terroir Marche incontra la Moselle e il suo Riesling, Teil 1: Die Präsentation

Terroir Marche incontra la Moselle e il suo Riesling, Teil 2:  Die Abendgestaltung

Terroir Marche incontra la Moselle e il suo Riesling, Teil 2: Die Abendgestaltung

2016-05-20 SektempfangAm Vorabend der Weinpräsentation gab es einen Empfang im Palazzo Capitani zur Eröffnung der Fotoausstellung „Le marche di Mario Dondero“. Klasse Schwarz/Weiß Fotografien aus der Region. Klasse auch der Sekt, der dabei gereicht wurde. 2016-05-20 lange TafelAllabendlich wurden wir von unseren Gastgebern in verschiedene Lokalitäten zum essen und trinken eingeladen. Von der kleinen, engen Pizzaria bis hin zum großzügigem Arkadengang eines alten Klosters.2016-05-20 Nachts So nebenbei konnten wir auf den Wegen zur Abendgestaltung die historische Altstadt von Ascoli Piceno kennenlernen.2016-05-20 Chris schoepp Chris KaiserEin wahrer Glücksgriff war das mit uns gereiste Duo ParisBerlin. Gitarre und Gesang, mehr braucht man nicht.2016-05-20 ItalienerUnsere italienischen Gastgeber waren sichtlich begeistert.
Damit Sie sich von den beiden Musikern auch begeistern können,: Ein Video vom ersten Abend.
Da ja der Wein manchmal etwas übermütig macht, kamen wir deutschen Gäste dann auch noch auf die Idee, ein Trinkliedchen zu singen. Nicht so gut wie die beiden Profis, aber unser Gegröle Gesang  bescherte uns zumindest Applaus der Zuhörer.

Danke an Rocco Vallorani für das Filmmaterial.

Den ersten Bericht über die Italienreise der Rieslingwinzer finden Sie hier: Terroir Marche incontra la Moselle e il suo Riesling, Teil 1: Die Präsentation

Terroir Marche incontra la Moselle e il suo Riesling, Teil 1: Die Präsentation

  2016-05-20 PlakatTerroir Marche trifft auf die Mosel und ihre Rieslinge, so grob übersetzt. Winzerkollegen aus Mittelitalien, genauer gesagt aus der Region Marken, luden uns zu ihrer jährlichen Weinpräsentation am vergangenen Wochenende ein. Der Kontakt erfolgte über die Stadt Trier, die eine Städtepartnerschaft mit Ascoli Piceno in dieser Region hat.2016-05-20 Chris Kaiser Duo 2Natürlich musste ich da mit, um fremde Länder, fremde Leute und fremde Weine kennenzulernen. Kurz am Abflughafen getroffen, während des Fluges getrennt im Flieger gesessen. Das richtige Kennenlernen fand dann im Shuttlebus nach Ascoli statt. Neben meinen Kollegen Frank, Jan, Christian und Dieter, wurde unsere Winzertruppe noch von Christian Millen, Stadtmarketing Trier und Sonja, einer leibhaftigen Deutschen Weinkönigin (2009/2010) nebst Ehemann Jörg, unterstützt.

Für die Unterhaltung – es ging im Bus schon hoch her – war das Duo ParisBerlin engagiert. Doch darüber wird später, in einem folgenden Artikel, berichtet.2016-05-20 Landschaft1Die Landschaft grandios! Mindestens genau so schön wie an der Mosel. Hügelige Landschaften und im Hintergrund, zum Abrunden, noch schneebedeckte Gipfel.2016-05-20 Palazzo dei CapitaniDie Verkostung fand im Palazzo dei Capitani an der Piazza del Popolo statt. Absolut sehenswert ist der lichtdurchflutete Innenhof und der davor gelegene Platz. Wunderschön!2016-05-20 FlaschenDie Kollegen hatten eine beindruckende Weinpräsentation in einem Saal des Palazzos organisiert. Bunt gemischt mit den italienischen Kollegen, standen wir an den Tischen hinter unseren Weinen. Der Andrang war zeitweise gigantisch. Mehr als 1000 (!) Besucher fanden den Weg zur Weinmesse.

Besonderes Interesse fand natürlich unser Riesling, der so ganz anders ist wie die regionalen Weine. Natürlich haben wir auch viel probiert, wenn der Andrang etwas weniger war. Leider hatte ich da ein kleines Problem: Ich hatte mir eine Erkältung zugezogen und meine Geschmacksnerven waren dadurch leider sehr lädiert.2016-05-20 probierenInteressant für uns, dass das Publikum teilweise sehr jung  und sehr interessiert war. Fragen über Fragen wurden gestellt.2015-05-20 JugendKommuniziert wurde auf Englisch, klappte ganz gut. Mal mehr, mal weniger… Gemeinsame Sprache war der Wein, und das verstanden sie alle.2016-05-20 MundschenkIn dem im oberen Stockwerk gelegenen großen Saal fanden noch Workshops statt.

„La luce e l’ardesia Il Riesling della Mosel Saar Ruwer come emblema del terroir.“ hieß das Seminar, dass für uns Rieslingwinzer wichtig war. Grob übersetzt: Die Rieslinge von Mosel, Saar und Ruwer und wie sie das Terroir widerspiegeln.

Die Weine wurden in den Seminaren vom regionalen Weinkellnerverein – heißen auch Sommeliére oder Mundschenk – ausgeschenkt. Bis dato wusste ich nicht, das es eine Tracht, Berufsbekleidung, oder wie man das auch immer nennen mag, für diesen Berufsstand gibt. Das Tastevin an der Silberkette um den Hals, die in südlichen Ländern früher verwendete Probierschale,  hat auf jeden fall was.2016-05-20 SonjaDas Seminar wurde vom ital. Sommeliere Pierpaolo Rastelli und unserer ehemaligen Deutschen Weinkönigin Sonja Christ-Brendemühl abgehalten. Als Moselanerin, Rieslingfan und sehr gut italienisch sprechend, machte Sie Ihre Sache gut, wie uns Seminarteilnehmer anschließen berichteten.

Natürlich half Sie auch bei uns Moselwinzern bei der Weinpräsentation aus, wenn der Andrang zu groß war.

Teil 2 der Reise nach Italien folgt.