Wir sind zufrieden!

2017-02-09 Probeflasche

Das Steffens-Keß Verkosterteam hat gestern wieder zugeschlagen. Alle waren da, bunt gemischt: Der Oberkellermeister, zwei Winzerkollegen, der Azubi, ein Endverbraucher und die Jugendmannschaft des Steffens-Keß Verkosterteams.

Wie jedes Jahr standen die aktuellen Jungweine, also diesmal 2016er, auf dem Tisch. Nach einer kurzen Unterrichtung meinerseits, was denn so ungefähr auf dem Tisch stand, startete die Probe.

Fast wie jedes Jahr. Diskussionen, ob der Wein in der qualitativen Reihenfolge richtig eingereiht war oder nicht. Bei der zweiten und dritten Proberunde wurden einzelne Weine in eine andere Reihenfolge gestellt. Die Jungweine waren mittlerweile wärmer geworden, hatten etwas Luftsauerstoff gezogen und probierten sich wieder anders.

Nur bei einem Wein waren sich alle – ausnahmslos – einig. Ganz an der Spitze stand der Wein mit der Weinnummer 1620. Der beste in diesem Jahr.

Heute werden noch einige Weine nachprobiert und dann kann es an die Abfüllplanung gehen.

Die Qualität ist sehr gut, frische Frucht, Eleganz und saftig. Die Alkoholgehalte wie immer  moderat, sodass diese wieder als Spaßweine bezeichnet werden können. Wir sind zufrieden!

Wenn da nur die kleine Ernte nicht wäre. Ich kann es drehen und wenden wie ich will, es ist zu wenig da, insbesondere bei den Kabinettweinen und den Spätlesen. Viel zu wenig! Das dürfte kann hinten und vorne leider nicht bis zur nächsten Ernte reichen.

Finalprobe Zwanzichfuffzehn

2016-02-03 Gläser

Gestern war es wieder einmal so weit. Das Steffens-Keß Verkosterteam traf sich zur Finalprobe 2015er Riesling bei uns in der Probierstube. Kurze Unterrichtung meinerseits, was denn so ungefähr auf dem Tisch stand, dann durften alle nacheinander probieren. Der auch dabei gewesene Oberkellermeister meinte nur, das ein falsch in der Reihe platzierter Wein dabei sei, andere rochen etwas, was ich beim besten Willen, andere auch – nicht nachvollziehen konnten. Ich schwieg einfach dazu und wollte keine weiteren Informationen geben. Alles normal, wie immer.

Bei der zweiten Verkostung kurze Zeit später, die Jungweine waren mittlerweile wärmer geworden und hatten etwas Luftsauerstoff gezogen, ein anderes Geschmacksbild. Alles im positivem Bereich.

Nach dem gereichten Imbiss, dann die dritte Probenrunde, in der ich Details zu den Weinen, den Ursprungsweinbergen und der Vinifikation preisgab, die zu regen Diskussionen führte.

2016-02-03- Verkosterteam1Zu später Stunde kam dann endlich die “Jugendgruppe” des Steffens-Keß Verkosterteams, probierte sich durch und kam zum gleichen Ergebniss wie die ältere Generation.

Gleich werde ich noch einige Weine nachprobieren, aber schon jetzt steht fest, dass wir sehr zufrieden mit den 2015er Weinen sein können. In zwei Wochen beginnen wir mit dem Abfüllen, kurz danach ist er käuflich hier im Shop erwerbbar und Sie können sich selbst ein Bild über die Qualität machen.

Alle waren da

2015-02-08 WeingläserAlle waren da: Der Oberkellermeister, der Hobbywinzer, der Ökowinzer und ein konventionell arbeitender Kollege nebst Gattinnen, der Azubi, die beiden Endverbraucher und ein Weinbauingenieur. Wie jedes Jahr, die Freunde vom Steffens-Keß Verkosterteam probierten gestern unsere 2014er Rieslinge.

2015-02-08 Verkosterteam

Ich hatte vorher die Weine nach meinem Geschmack in eine qualitative Reihenfolge gestellt. Größtenteils bestätigten meine Freunde meine Einschätzung. Lediglich bei zwei Weinen wurde die qualitative Reihenfolge etwas geändert. Da war ich wohl in diesem Jahr nicht so betriebsblind wie im letzten Jahr, als mein vermeintlich drittbester Wein vom Verkosterteam ganz an den Anfang der Reihenfolge geschoben wurde.

Die Freunde waren mit meinen Weinen zufrieden, ich auch. Das kommende Weinsortiment steht nun fest und ich kann mit den Abfüllplanungen anfangen.

Vorher Nachher

2014-02-13 Unfiltrat

Der Neue Jahrgang liegt nun füllfertig im Weinkeller. In den letzten Tagen wurden die Weine filtriert. Vorher noch stark von der Hefe  eingetrübt,2014-02-13 Filtrat

nachher blitzblank aus dem Kieselgurfilter kommend. Äußerst problemlos ließ sich der 2013er filtrieren, was wiederum bedeutet, dass die Filtration sehr aromaschonend für den Wein verlaufen ist. Problemlos auch der Filter in den letzten Tagen. Keinerlei Probleme wie vor zwei Jahren, als die halbe Werkstatteinrichtung im Weinkeller für kurzfristige Reparaturen war.

Erst jetzt kann man die ganze Bandbreite der Aromen Riechen und Schmecken. Die vor der Filtration noch vorhandene leichte Hefetrübung behinderte das Freisetzen des Bouquets. Jetzt präsentieren sich die Jungweine noch viel klarer und bedeutend fruchtiger.

Heute Abend habe ich das legendäre Steffens-Keß Verkosterteam eingeladen, um in der übernächsten Woche den 2013er gemeinsam zu probieren. Dann weiß ich mehr. Wie jedes Jahr, der eigenen Betriebsblindheit vorbeugend, mit Freunden und Kollegen das 2013er Sortiment gestalten. Ich freue mich darauf!