Was macht eigentlich?

2017-11-22 Kühe treiben mit Uli

Was macht eigentlich? Eine Frage, die wir uns ab und zu stellen, wenn wir uns über ehemalige Praktikanten und Azubis unterhalten. Zu den meisten haben wir noch mehr oder minder Kontakt. Wir wissen, was sie jetzt machen und welchen Berufsweg sie eingeschlagen haben, z.B. Scheibentöpfer, Silberschmied, Journalist, Landwirt, natürlich Winzer oder anschließendes Weinbaustudium.

Vor ewigen Zeiten hat Ulrike bei uns das freiwillige ökologische Jahr abgeleistet. Nach Lehre, Agrarstudium und eines Zwischenaufenthaltes am Chiemsee, ist mittlerweile ihr lang ersehntes Traumziel erreicht: Ein eigener Bauernhof!

Das landwirtschaftliche Anwesen der Kleincomburg, vorher genutzt als Gefängnisgärtnerei der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Hall, bewirtschaftet sie seit letztem Jahr mit ihrem Mann Willem und den drei Kindern.

2017-11-22 RomanescoSchwerpunkt der eigenen Produktion liegt im Gemüse- und Kartoffelanbau. Oben im Bild, der etwas “spacig” aussehende Romanesco.2017-11-22 Biohühner von UliTäglich frisch wird das Gemüse für den eigenen Hofladen geerntet, die Eier der eigenen freilaufenden Hühner werden ebenfalls täglich im Hühnerstall aufgesammelt gesucht. Regional und biologisch produziert nach Bioland-Richtlinien.

Der Hofladen ist Mo., Mi. und Fr. von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Was macht eigentlich?

2015-05-10 Pierre1

Foto: Pierre Manceau

Was macht eigentlich? Eine Frage, die wir uns ab und zu stellen, wenn wir uns über ehemalige Praktikanten und Azubis unterhalten. Zu den meisten haben wir noch mehr oder minder Kontakt. Wir wissen, was sie jetzt machen und welchen Berufsweg sie eingeschlagen haben, z.B. Scheibentöpfer, Silberschmied, Journalist, Landwirt, natürlich Winzer oder anschließendes Weinbaustudium.

Bemerkenswert der Werdegang von Pierre, einem französischen Weinbaustudenten, der uns in der letzten Weinernte und einige Wochen danach geholfen hat. Sein zweites Praktikum absolviert er jetzt auf einem der berühmtesten Weingüter Frankreichs, den Chateau Latour, dessen Wahrzeichen der Turm in den Weinbergen ist. Unser kleines unbedeutendes Weingut als Trittbrett zum Aufstieg ganz nach oben, zumindest für einen Praktikanten.

Vom Anschauen des Bildes bekomme ich schon Rückenschmerzen. Nicht, das Pierre ein Riese ist, eher das Gegenteil, aber die Reberziehung in Frankreich ist sehr, sehr niedrig. Rebschnitt und Pflegearbeiten in gebückter Haltung, eine grauenhafte Vorstellung für mich.

In einigen Wochen wird er sein Weinbaustudium beenden. Ich lasse mich Überraschen, wohin ihn sein weiterer Berufsweg führt.