Käfighaltung

2017-03-15 Wein abfüllen

Fast alle Neuen Weine sind jetzt abgefüllt. Einige Tage Käfighaltung noch – nein, nicht der Azubi, der die frisch gefüllten Weinflaschen in die Gitterboxen zum lagern legt, sondern die Weinflaschen – und dann werden die ersten Rieslinge für den Verkauf etikettiert.

Bisher klappte alles sehr gut. Mensch und Maschine funktionierten reibungslos. Wir waren nur neidisch auf das schöne Wetter außerhalb des Weinkellers. Frühlingshaftes T-Shirt Wetter draußen und wir standen im noch sehr kalten Weinkeller bei lange Unterhosen Temperaturen.

Bis Sonntag soll unser Onlineshop im Internet aktualisiert sein, die Preisliste per Briefpost braucht einige Tage länger und etikettiert muss noch werden. Der Verkaufsstart der 2016er Rieslingweine beginnt in einigen Tagen.

Berufswettbewerb

2017-02-16 Bodenprobe

Berufswettbewerb der Deutschen Landjugend und ich habe mitgemacht. Nein, nicht als Berufsjugendlicher, sondern als Jurymitglied. In diesem Wettbewerb sollen die besten Azubis ihrer Zunft ermittelt werden. Diese Wettbewerbe gibt es in vielen Berufen.

In jungen Jahren habe ich auch daran teilgenommen und es sogar bis zum Bundessieger in der Sparte Weinbau gebracht. Natürlich viel Ruhm und Ehre eingeheimst, auch einiges dazu gelernt. So war es außer Frage, dass ich direkt für die Jury zusagte, als der  Landjugendverband anfragte.

Neben schriftlichen Aufgaben, wie z.B. einem Test des Allgemeinwissens, gab es etliche praktische Aufgaben. Wein degustieren und beurteilen war eine davon. Bei der Bodenbeurteilung und Entnahme einer Bodenprobe für eine Analyse waren ein Winzerkollege und ich als Jurymitglied eingeteilt. Warum, wann, und wie oft eine Bodenprobe genommen wird, mit welchen Gerätschaften diese gezogen wird, welche Analyseparameter benötigt werden und viele weitere waren unsere Fragen.

Dann ging es an die praktische Umsetzung. Der Rasen neben den Steillagenzentrum war Tabu und um Fahrwege in den Weinberg zu vermeiden, stand eine große Kunststoffkiste prall mit Schieferboden gefüllt bereit. Da es morgens noch lausig kalt war, wurde diese kurzerhand in den Versuchskeller des Staatsweingutes Bernkastel verbracht und so konnten die Trockenübungen in relativ warmer Umgebung durchgeführt werden.

Der Bohrstock wurde mit großem Hammer in die Erde getrieben. Die Azubis zogen dann mit diesem eine Bodenprobe, die für das Labor verpackt und bezettelt werden musste.

2017-02-16 Fass füllen

Zwischendurch, wenn es die Zeit erlaubte, schauten wir in den Nachbarkeller. Dort war Teamarbeit angesagt. In Zweiergruppen musste mittels Pumpe ein kleines Fass aus einem zweiten bis zum Rand gefüllt werden. Dabei wurde die Teamfähigkeit, das Produktschonende Arbeiten, der Arbeitsablauf und weitere Parameter überprüft.

Ab und zu schallte Gelächter der Jury durch den Keller. Manchmal bekam der Azubi am zu füllenden Fass eine Dusche ab, wenn der Partner an der Pumpe zu spät auf Zuruf reagierte oder dieser zu spät erfolgte, da dann der “Übungswein” – es wurde natürlich mit Wasser geübt – in weitem Bogen aus der oberen Fassöffnung spritzte.

Das Ausbildungsniveau war super und ich hoffe für die teilnehmenden Azubis, dass einer es bis zum Bundessieger schafft.

Nachtrag 18.02.2017

Da ich am Wettkampftag nicht bis zur Siegerehrung bleiben konnte, nun nachträglich einen Glückwunsch an Nico Zens – der schon beim ziehen der Bodenprobe geglänzt hatte –  und Lucas Bollig, die nun das Weinanbaugebiet Mosel im Bundesentscheid vertreten werden.

innovativer Glashalter

2017-01-25 WeinglasWie jedes Jahr besuchte ich gestern die Agrartage in Nieder-Olm, Rheinhessen, eine kleine, aber feine Messe für Winzer.

Der Azubi war auch dabei. Ich war an jedem Ausstellerstand gefordert, ihm die Verwendung der dort gezeigten Weinbau- und Kellereigeräte zu erklären. Spezielles Augenmerk des Lehrlings lag auf der Filtertechnik, da wir in den letzten Tagen den 2016er Jahrgang filtriert hatten und natürlicherweise das Interesse groß war.

Dort fanden wir die innovativste Idee auf der Messe, zumindest in unseren Augen: ein Glashalter! Am Filter fest geschweißt, damit man jederzeit weiß, wo das Glas ist, um die laufende Produktionskontrolle durchführen zu können. Hält das Glas sicher an dem dafür vorgesehenen Platz fest und sichert es gegen herunterfallen.

Darf ich vorstellen

2016-09-19-kenDarf ich vorstellen: Ken, unser neuer Azubi, der in den nächsten Jahren seine Ausbildung zum Winzer bei uns absolviert.

2016-09-15-ken

Die Keller- und Fassreinigung sind letzte Woche schnell gelernt worden. Eine Woche in der Berufsschule hat er auch schon unbeschadet überstanden.

Er ist sehr wissbegierig und wir vertragen und verstehen uns bestens. Auf eine gute Zusammenarbeit!

Darf ich vorstellen:

2015-09-05 Federica

Kellerreinigung und Fassreinigung ist schnell letzte Woche gelernt worden. Das Nachpflanzen der Topfreben vor zwei Wochen – trockenheitsbedingt extrem spät in diesem Jahr – klappte auch prima. Mit der Raupe fahren lernen, war jedoch eine andere Geschichte. Die Anspannung war sichtbar…

Sie ist lernwillig und wir vertragen und verstehen uns. Bis jetzt alles bestens!

Darf ich vorstellen: Federica, unsere neue Azubine aus Italien, die in den nächsten zwei Jahren ihre Ausbildung zur Winzerin bei uns absolviert.

0800 4 5555 20 – Da werden Sie geholfen!

2015-08-19 Ausbildungsbeihilfe

0800 4 5555 20 – Da werden Sie geholfen. Der alte Werbespruch von Veronica Pooth. Hier die Zentralnummer des Callcenters des Arbeitsamtes (für die Arbeitgeber), die für jegliche Information dienen soll.

Aber nun mal der Reihe nach.

Unsere Ausbildungsstelle ist mittlerweile besetzt. Ein/e EU Ausländer/in hatte sich beworben und den Ausbildungsvertrag unterschrieben. Eine Wohnung war auch schnell organisiert. Da aber das Lehrlingsgehalt nicht so üppig ist, um einen eigenen Hausstand zu gründen und die elterliche Unterstützung auch begrenzt ist, dass erste Problem.

Also sich im Internet sachkundig gemacht. Dabei auf Mobi Pro gestoßen, einem Programm für die Ausbildung ausländischer Jugendlicher. Förderung mittels Sprachunterricht, Förderung bei der Bewerbung, Hilfen zum Lebensunterhalt, Fahrtkosten usw. Hört sich alles gut und nett an, aber weitere Information, also die harten Fakten, nicht aus der Homepage ersichtlich.  Also angerufen, der Mitarbeiter am Telefon hörte sich sehr sachkundig an. Ich sollte Interesse an diesem Programm per Mail kundtun (Die Verwaltung der Gelder des Arbeitsamtes wird bei diesem Projekt von externen Projektträgern übernommen.) Einen Tag später kam dann die Absage, ich könnte nicht an diesem Programm teilnehmen, Projektträger werden und es ist für dieses Projekt in diesem Jahr sowieso kein Geld mehr da.

Also bei einem regionalem Projektträger angerufen. Es war eine interessante Unterhaltung mit dem zuständigen pädagogischen Betreuer. Zum Einem – ist mir aus vorherigen Kontakten bekannt – das die Arbeitsagentur etwas schwierig telefonisch erreichbar ist und dann hätten Sie auch nur die Zulassung für Portugiesen, Spanier und Rumänen und das auch nicht für den Winzerberuf. Also wieder nichts mit der Förderung von ausländischen Ausbildungswilligen. Problem!

Da Sprachuntericht in meinem Fall nicht nötig ist – Deutsch wurde schon in der Schule unterrichtet – meinte mein Gesprächspartner, käme alternativ noch die Berufsausbildungshilfe in Frage.

Also obige “Da werden Sie geholfen” Rufnummer angerufen. Der erste Anruf scheiterte an einem inkompetenten Mitarbeiter. Kenne ich von anderen Gelegenheiten. Ich hatte schon einmal mehrere Stunden damit verbracht, einen sachkundigen Sachbearbeiter an die Strippe zu bekommen. Also der zweite Versuch. Zuerst eine Belehrung, dass diese Rufnummer nur für Arbeitgeber zuständig ist und nicht für Arbeitnehmer, die diese Hilfe beantragen müssten. Aber dann hat es doch geklappt, ich durfte das Anliegen meines zukünftigen Stiftes vortragen und es sollte ein Antragsformular für diese Fördermaßnahme an mich geschickt werden. Ich hätte da noch einige Fragen, sagte ich. Er sagte, ich werde angerufen. Einen persönlichen Sachbearbeiter in meiner zuständigen Arbeitsagentur mit eigener Nummer gibt es, auch für Arbeitgeber, nicht! Trotzdem ein kleiner Erfolg!

Einige Stunden später der Rückruf der Agentur. Leider kommunizierte die dafür zuständige Sachbearbeiterin mit meinem Anrufbeantworter. Letzter Satz: “Für Rückfragen können Sie mich gerne zurückrufen”, natürlich keine Telefonnummer. Es gibt nur oben genannte, die bei einem Callcenter landet.

Die Anträge auf die Berufsausbildungsbeihilfe kamen einige Tage später an. Gott sei Dank sehr verständlich gehalten. Die benötigten Dokumente kamen auch ganz schnell per Internet von der Familie.

Heute sind wir, also mein Stift und ich, dann persönlich zum Arbeitsamt gefahren. So stand es ja auch im Anschreiben bei der Zusendung der Anträge. Da es ja Arbeitnehmersache ist, diese Papiere abzugeben, in die Schlange vor den “Empfang” gestellt. Ich hasse es, dass mit dem in Schlange stehen!

Als wir dann dran waren, keine Beratung, keine Sichtung des Papierstapels und/oder Hinweise auf Ausfüllfehler oder fehlende Dokumente! Es werde weitergeleitet an die Sachbearbeiter wurde ich beschieden. Ob ich noch Fragen hätte, der Sachbearbeiter würde dann zurückrufen…

Die Zeit heute Morgen hätte ich mir sparen können. Besser direkt an das übergeordnete Arbeitsamt geschickt und der Antrag käme wahrscheinlich eher in die Bearbeitung. Servicequalität ist etwas anderes. Jetzt lasse ich mich einmal überraschen.

In zwei Wochen ist Ausbildungsbeginn. :-)

Azubi oder Azubine gesucht!

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Unser Ausbildungsplatz für den Ausbildungsberuf Winzer ist ab sofort neu zu besetzen

Alternativ kann der Arbeitsplatz auch für ein Vorpraktikum für das Studium im Bachelorstudiengang Weinbau und Getränketechnologie mit den Studienrichtungen Weinbau und Oenologie sowie Getränketechnologie und im Bachelorstudiengang Internationale Weinwirtschaft des Fachbereichs Geisenheim der Fachhochschule Wiesbaden besetzt werden.
Wir sind ein kleines Steillagenweingut an der Mosel und produzieren trockene Rieslingweine. Als Nebenprodukt wird noch Riesling-Weinessig produziert. Die Weinberge sind nach dem aktuellen Stand rationeller Bewirtschaftung gepflanzt und die Maschinenausstattung ist technisch auf dem neuesten Stand. Wir bewirtschaften unsere Weinberge seit 33 Jahren nach ECOVIN Richtlinien und sind Demonstrationsbetrieb für den ökologischen Landbau.

Wir erwarten Teamfähigkeit, soziale Kompetenz, Leistungsbereitschaft und, ganz wichtig, Motivation und Lernwille für den Winzerberuf. Mitdenken, die Fähigkeit selbstständig zu arbeiten und nach Einarbeitung Verantwortung zu übernehmen, ist ebenfalls erforderlich. Die Bereitschaft zu Überstunden, insbesondere während der Weinlese, wird vorausgesetzt.

Wir bieten die Möglichkeit, das klassische Handwerk des Winzers im Weinberg und Weinkeller mit all seinen Facetten zu lernen. Die Betreuung und Vermittlung von notwendigen Kenntnissen erfolgt in sämtlichen Bereichen der Traubenerzeugung, Weinbereitung und Vermarktung. Lerninhalte, die wir nicht vermitteln können, z.B. die Rotweinbereitung, können bei Partnerbetrieben erlernt werden. Ausbildungsbegleitende Weiterbildungsmaßnahmen werden von uns unterstützt.

Wir haben bereits Erfahrung in der Ausbildung und als Stellenanbieter für das Freiwillige Ökologische Jahr.

Wir würden uns über eine aussagekräftige Bewerbung freuen, gerne per Mail.

Blitzblank

 2015-01-21 TankreinigungDie ersten 2014er Weine sind in den  letzten Tagen mit dem Kieselgurfilter filtriert worden. Blitzblank liegen sie nun füllfertig im Fass. Nicht nur die Weine sind blitzblank, auch die Weintanks und Fässer wurden vom Azubi gründlich gereinigt. 2015-01-21 Faßtürchen

Ein Holzfasstürchen mit Fassdichte bestreichen und anschließend 2015-01-28 Sven

ins Holzfaß einzusetzen ist mittlerweile, wie auch das richtige Aufwickeln des Wasserschlauches, kein Problem mehr.

2015-01-28 Filter

Natürlich ist der Stift nicht nur zum sauber machen da. Zwischdurch gibt es immer wieder eine Lehrlingsunterweisung. Wein probieren darf er auch schon und mit mir darüber diskutieren ist auch selbstverständlich.

Übrigens: Schmecken sehr gut, die Neuen Rieslinge!

Der Stift berichtet: Projektwein, Weintrinken an schönen Orten aka Weinrallye

Nachdem die Ernte 2014 nach einigen Wetterturbulenzen und die ersten Abstiche gemacht sind, ist Zeit über meinen ersten Projektwein zu berichten.

Nach dem Vorbild der Rancio Sec Weine aus dem Roussillon möchte ich einen sogenannten “Fortified Riesling” aus einem Teil der Trauben des letzten Lesetages herstellen. Derzeit befindet sich der Wein noch in der Gärphase, die wohl Anfang der kommenden Woche durch die Zugabe von hochprozentigen Alkohol beendet wird. Eine erste Fütterung der Hefen ist erfolgt und der Wein präsentiert sich sauber und fruchtbetont.

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Nach der sogenannten Aufsprittung erfolgt dann die kontrollierte Oxidation des Weines, um dann hoffentlich im Frühjahr bereit für die Abfüllung zu sein.

Im Optimalfall ist er dann der perfekte Begleiter zu Blauschimmelkäsen, wie z.B. den Hard – Roque der Langenburger Schafskäserei oder zu winterlichen Desserts mit Trockenfrüchten.

Ich freue mich jedenfalls auf meinen ersten Wein und bedanke mich bei Harald für die Mithilfe an der Umsetzung.

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Nun aber zum heutigen Thema der Weinrallye, deren Existenz regelmäßigen Lesern der Bildergeschichten durchaus ein Begriff ist. Es dreht sich bei Weinrallye #79, ausgerichtet von Urblogger Thomas Lippert, um das Weintrinken an schönen Orten.

Spontan fällt mir zu diesem Thema unser Münstermaifelder Innenhof ein, wo ich gemeinsam mit meiner Frau und Freunden schon die ein oder andere Flasche Wein geleert habe.

Darum soll es heute aber nicht gehen – die weitaus schöneren Orte haben wir auf unseren Wanderungen entlang der Untermosel erlebt. Sei es auf dem Tatzelwurmweg in Kobern Gondorf,  dem Würzlaysteig zwischen Lehmen und Löf, oder auf dem Hatzenporter Traumpfad.

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Allen Wegen gemein ist, dass Sie Teil des neu geschaffenen Moselsteigs sind und zumeist auf schmalen Pfaden oberhalb der Weinberge entlang führen. Ein Rast dort auf einem der zahlreichen Bänken, eine Flasche Moselriesling und der Ausblick auf eine atemberaubende Kulturlandschaft – es scheint die Welt bleibt für einen kurzen Moment stehen…

Als kleine Einstimmung auf die Rallye gab es eine 1987 Klüsserather Bruderschaft Riesling Spätlese vom Weingut Monika Krisam, wunderbar gereift, mit feiner Phenolnote. Moselriesling für Liebhaber.

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Die Beiträge zur aktuellen Weinrallye findt man unter www.winzerblog.de

Ein Stift ist ein Nagel ohne Kopf

2014-09-10 NagelEin Stift ist ein Nagel ohne Kopf und ist auch die Bezeichnung für den/die  Azubi/-ne. Ich berichtete über den Stift anlässlich des ersten Arbeitstages meiner Azubine Montag vergangener Woche.

Obwohl ich geduldig, lieb, nett und sozialverträglich war, also wie immer, kündigte diese nach zwei Arbeitstagen.

Mittwochs die Stellenausschreibung in meinen Netzwerken und hier im Blog. Und es hat geholfen, rasend schnell!

Eine umschulungswillige Floristin und eine Arbeit suchende Weinbauingeneurin wurden mir angeboten, Thomas meinte in Facebook  “Wenn ich nicht schon eine Ausbildung hätte würde ich direkt dort anfangen!!”.

Auf Twitter posteteMatthias@duesiblog 3. Sep.Würde selbst gerne. Der liebe .@Bioriesling hat aktuell Ausbildungsplatz & Praktikumsplatz in seinem Weingut frei.”

Kurz vor Feierabend dann eine PN via Facebook: “Hallo Harald, dürfen auch deutlich ältere, lebenserfahrene Leute bei Dir Azubi werden, oder in welchem Rahmen wäre das Vorpraktikum zum Studium? Ich hätte da Lust drauf.” Kurz darauf vom gleichen Bewerber ein Telefonanruf, er meinte es ernst. Ich natürlich etwas dumm aus der Wäsche geguckt – ich kenne ihn seit einigen Jahren.

Der Ausbildungsvertrag ist mittlerweile unterschrieben. Es wird spannend! Das wird eine Ausbildungszeit die es in sich hat. Mehr auf Augenhöhe, als ein Bauer/Knecht Verhältniss. Für meinen Azubi die zweite Ausbildung. Bisher in Restaurant und Weinverkauf tätig, will er nun wissen wie er denn hergestellt wird, der Wein. Da kann ich auch noch viel lernen! Eher ein Stift mit Kopf, also ein Nagel, der Neue Azubi.

Zudem ist er auch noch im Internet aktiv und will hier im Blog auch als Co Autor schreiben. Kategorie “Der Stift berichtet”.

Ich freue mich auf Sven, der ab kommenden Montag bei uns das Winzerhandwerk erlernen will. Herzlich willkommen!