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Der Tote im Hochwasser

Trier Krimis gibt es, Koblenz Krimis gibt es ebenfalls, aber dazwischen, an der Mittelmosel bei uns, da gab es bis jetzt gar nichts. Bisher eine heile, friedvolle Welt ohne Erpressung, Mord, Todschlag und vergiftete Hunde. Das hat sich nun geändert, seit dem sich Peter Friesenhahn, Musiker aus unserem Nachbarort Pünderich, dem Schreiben gewidmet hat.

Spannend die Texte, die er gestern abend bei der Autorenlesung vorlas. Da ich Peter Friesenhan schon seit langer Zeit kenne, gehe ich davon aus, dass die vier Kurzkrimis in seinem Buch mich begeistern werden. Daher, bevor ich das Buch gelesen habe, schon meine Leseempfehlung:

Der Tote im Hochwasser von Peter Friesenhahn, erschienen im Rhein-Mosel-Verlag ISBN Nummer 978-3-89801-050-4.

Ebenfalls zu empfehlen ist das Verlagsprogramm der Rhein-Mosel-Verlages, der sich auf Literatur von Rhein, Mosel, Eifel und Hunsrück spezialisiert hat und nebenbei auch ein Faible für die Autorin Clara Viebig hat.

Hochwasser?!?

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Sehr interessant, die diesjährigen Wettervorhersagen. Bei der Frühjahrstrockenheit lösten sich gemeldete Niederschläge ganz einfach in heiße Luft auf, wie ich hier berichtete. Die restlichen trafen meistens auch nicht zu. Die heutige finde ich eher amüsierend.

Die gemeldeten sehr hohen Regenmengen für kommenden Sonntag und Montag nehme ich nicht so ernst. Aber falls diese doch kommen sollten, ich glaube jedoch nicht daran, könnte ich vielleicht meine eigene Badeanstalt im Weinkeller realisieren, die ich bereits hier andachte. Die Bootstaufe mit Sektflaschenzerschlagen, die beim Januarhochwasser auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wurde, könnte dann ja nachgeholt werden.

 

Nachtrag, 21.07.2011:

Wie gehabt, die heutige Regenprognose sieht schon ganz anders aus. Hier der Link zu der Wetterprognose der Agrarverwaltung deren Daten von meteoblue.com kommen.

Hochwasser 2011 Teil 12: Und tschüß

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Wir sind wieder Betriebsbereit. Gestern Nacht konnten wir der Mosel tschüß sagen und den Keller grob reinigen. Die Elektrik des Aufzuges wurde trockengepustet, ein Relais mußte kurz überbrückt werden und er lief. Heute Feinreinigung und wieder alles eingeräumt.

Nichts kaputt, kein Schaden, wie immer!

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Unsere junge Katze wollte sich das auch mal ansehen, hüpfte uns zwischen den Beinen herum und wollte fürs Foto nicht stillhalten. Vielleicht wird es ja eine Kellerkatze, so wie Thomas Lippert einen Kellerhund hat, oder vielleicht eine wie diese.

Hochwasser 2011 Teil 11: 7371 Tage

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7371 Tage lebe ich nun hier in Reil an der Mosel. 14 mal war die Mosel jeweils für einige Tage zu Gast. Beim ersten Besuch, es war über Weihnachten, gab es richtige Probleme, da die Mosel sogar Küche und Wohnzimmer sehen wollte. Im Februar 1997 machte sie nochmals richtig Ärger, als ich bis 18.00 Uhr alle Utensilien zum Abfüllen in den Keller geschleppt hatte und ab 19.00 Uhr das Ganze wieder aus dem Keller raus mußte. Das waren geschätze 40 Tage mit einem Gast im Keller. Warum soll ich die anderen 7331 Tage direkt hier am schönen Moselufer missen. Ich wußte ja, auf was ich mich eingelassen habe.

Das ärgerliche an den Hochwässern ist nur, daß die Mosel meistens Nachts kommt und geht und zeitgleich Praktikannten und Lehrlinge meistens Urlaub oder Schule haben oder wegen sonst was nicht im Betrieb sind; wie auch jetzt.

Ich geh jetzt mal in den Keller schauen. Ich denke, das so gegen Mitternacht der Flaschenkeller leer und gesäubert ist.

Hochwasser 2011 Teil 10: Einen Strich ziehen

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Wie nach jeden Hochwasser: Der Strich bei der Treppe.  War ein eigentlich gemütliches Hochwasser. Höher wie 2001, nicht so hoch wie am 07.Januar 1994, 01.November 1998, 11.Januar 1993 und 28. Februar 1997 welches mir besonders negativ in der Erinnerung ist. Dazu noch etliche Striche oberhalb und unterhalb des Bildes.

Und wenn Sie nun 25 cm oberhalb Ihres Computerbildschirm einen Strich ziehen: Das war das bisher höchste Hochwasser im Dezember 1993.

Hochwasser 2011 Teil 9: Erleichterung macht sich breit

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Das dürfte es gewesen sein. Der Maximalpegel der Mosel ist erreicht: Der Schnee in den Höhenlagen ist abgetaut und der gemeldete Regen wird die Mosel nicht mehr ansteigen lassen. Fallende Wasserstände…

Mein Freund Kalle kam gestern sichtlich erleichtert vorbei. Bei ihm fehlte gerade mal einen Zentimeter bis in die Wohnung.

Hochwasser 2011 Teil 7: Bootsbau

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Da auf die Schnelle kein Badeboot auftreibbar war, habe ich mir selbst ein Boot gebaut. Der Stapellauf mit Sektflaschenzerschlagen werden wir auf später verschieben, wenn die Mosel unseren Keller wieder verlassen hat.

Die Energiesparlampen sind nun gegen billige Glühlampen ersetzt worden und das Hauswasserwerk ist auch gerettet. Im Tankkeller war es etwas schwieriger, da dort das Bodenniveau einiges tiefer ist. Aber mit Hilfe zweier Leitern ging es wie mit Stelzen zu den Lampen.

Hochwasser 2011 Teil 6: Schluß mit Lustig

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Einen Schrecken bekam ich heute morgen beim Aufruf des Hochwasserwarndienstes im Internet. Weiter steigende Pegel und kein Ende abzusehen. Jetzt ist Schluß mit Lustig! Gleich werden die Energiesparlampen gegen ganz normale Glühbirnen ausgetauscht – hoffentlich gibt es noch einige Lichtstärkere zu kaufen – das Hauswasserwerk ausgebaut und die Zurrgurte überprüft. Heute abend müssen wahrscheinlich die Sicherungen herausgedreht werden. Die für heute geplante Bootsfahrt im Keller ist vorerst abgesagt.

Das könnte eine kleinere Katastrophe werden.  Für uns weniger, es gibt nur eine Menge mehr an Arbeit beim Aufräumen, jedoch werden etliche Häuser im Wohnbereich betroffen sein mit bedeutenden finanziellen Schäden. Ich hoffe, das der neue Hochwasserlagebericht, der in einer Stunde im Netz stehen soll, für uns positive Nachrichten bringt. Wenn nicht, weiss ich schon, wo ich im Dorf bei Freunden helfen werde die Wohnung auszuräumen.