Xynthia

1. März 2010

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Sturm Xynthia mit seinen Niederschlägen, verbunden mit der Schneeschmelze in den höheren Lagen von Eifel und Hunsrück, ließ die Mosel wieder gewaltig ansteigen. Einige Nebenstraßen waren gesperrt, jedoch besteht keinerlei Gefahr eines größeren Hochwassers. Im Moseltal fegte zudem ein orkanartiger Wind, der  im Gegensatz zu den Höhenlagen, bis auf einige umgeknickte Bäume keinen Schaden hinterließ.

Pudelwarm

24. Februar 2010

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Gestern war es Pudelwarm mit warmen Regen, heute frühlinghaftes Wetter. Wer hätte das vor 10 Tagen gedacht, als noch frieren und zittern angesagt war, die Temperaturen 10 Grad tiefer und die Landschaft in weiß gehüllt war.

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Gefroren wird nur noch im Weinkeller bei der Arbeit.  Durch den kalten Winter zum Eiskeller mutiert, kondensiert die Feuchtigkeit der eindringenden warmen Aussenluft an den Edelstahltanks. Ich beneide meine Azubine, die in den Weinberg gehen darf.

Morgen, spätestens übermorgen

16. Februar 2010

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Nach unserer gestrigen  Rosenmontagswanderung schneite es heftig. Hoffentlich der letzte Schnee in diesem sehr langen Winter. Der Rebschnitt drängt und die jungen Moselrieslinge sollen in den nächsten Wochen abgefüllt werden. Man hätte auch an den kalten Tagen abfüllen können, aber durch unseren steilen, verschneiten Hof wäre kein LKW mit Weinflaschen durchgekommen.

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Morgen, spätestens übermorgen dürfte bei dem gemeldeten wärmeren Wetter der Schnee verschwunden sein und den weiteren Weinbergsarbeiten steht hoffentlich nichts mehr im Weg.

Sieben Meter

4. Februar 2010

 

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Sieben Meter ist der aktuelle Moselpegel. Vier Meter über dem normalen Wasserstand. Heute Morgen war der Parkplatz an der Mosel noch trockenen Fusses erreichbar, jetzt hat das Durchfahrtsverbotschild seine Bedeutung verloren.

Der gestern gefallene Regen beschleunigte bei den warmen Temperaturen die Schneeschmelze in Eifel und Hunsrück. Die Hochwasserprognosen sind bis jetzt günstig. Noch ein leichtes Ansteigen und das wars dann.

Hoffentlich…

Fest im Griff

31. Januar 2010

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Der Winter läßt nicht locker und hat sich festgesetzt.

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Für die nächsten Tage sind zuerst weitere Schneefälle vorhergesagt, dann soll es wärmer werden und reichlich Regen geben, wie die Wetterdienste melden:

 

 “Nach der Wochenmitte werden die Karten dann völlig neu gemischt. Etwas überraschend sind viele Wettermodelle kurzfristig umgeschwenkt und lassen jetzt deutlich milderes Wetter wahrscheinlicher werden….

Dies würde für die Schneedecke in Deutschland ein weitgehendes Ende bedeuten, häufigen Regen und aufgrund der Schneeschmelze potenziell auch Hochwassergefahr mit sich bringen. Die tatsächliche Entwicklung ist äußerst unsicher, zumal eine plötzliche und durchgreifende Milderung in ganz Deutschland nicht ins bisherige Strickmuster der Wetterlagen dieses Winters passt.” 

 

Schneeschmelze in Eifel und Hunsrück mit Regen, es könnte sich ein Hochwasser der Mosel abzeichnen.

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Gut, dass es wärmer wird, damit wir mit dem Rebschnitt fortfahren können. In der Ebene ist es kein Problem im Schnee zu stehen und Reben zu schneiden. In unseren Steilhängen sieht es schon anders aus. Unter dem in der letzten Nacht gefallenen Schnee ist eine dünne Eisdecke, die beim heutigen Fotoshooting dafür sorgte, dass meine Füße und Beine sich schneller bewegten wie der Rest und ich zu Boden ging.

Winterruhe

12. Januar 2010

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Der Winter hat uns fest im Griff. Ausser kleineren Arbeiten im Weingut geht das Leben gemächlich voran. Der Rebschnitt wird wetterbedingt warten müssen. Hoffentlich wird es in den nächsten Tagen wärmer, damit mit den Weinbergsarbeiten zügig fortgefahren werden kann. Zusätzlich sollen in den nächsten Wochen die jungen Weine filtriert und abgefüllt werden. Viel Arbeit, die durch den langen Winter auf wenige Wochen im Februar und März komprimiert wird.

Mein erster Regenbogen

27. November 2009

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Durch das wechselhafte Wetter in den letzten Tagen war es  nicht einfach, sich für Kellerarbeiten oder Weinbergsarbeiten zu entscheiden. Egal wie die Entscheidung fiel, es war immer falsch. Auf jeden Fall hatte ich das Vergnügen meinen ersten Regenbogen zu fotografieren bevor es Regenbedingt ins Weingut ging.

Badewetter

29. Juli 2009

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Endlich trockenes heißes Sommerwetter. Schon seit einigen Tagen ist der richtige Sommer zurückgekehrt und es soll die nächsten Tage so bleiben.  Die Badestrände an der Mosel sind mit Kindern bevölkert, die im Fluß ihren Spaß haben.

Wir Winzer schauen jetzt etwas entspannter in die Weinberge. Der immens hohe Befallsdruck durch den falschen Mehltau, über den ich berichtete, dürfte bei dieser trockenen Witterung geringer werden.  Während der vergangenen Wochen gab es durch Regen und sehr hohe Luftfeuchtigkeit fast täglich Infektionen durch diesen Pilz. Einige Weinberge bieten mittlerweile ein Bild des Schreckens aufgrund des teilweise sehr hohen Befalls an Blättern und Trauben.

Die Angst weicht der Nervösität oder ist es wieder andersrum?

3. Juli 2009

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Foto: Karl-Heiz Schenk

Morgens um neun sind die “Berggipfel” noch vom Nebel verhüllt und die Sonne hat Mühe das Moseltal mit Licht zu füllen.

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Der Blattnässeschreiber an der für uns nächsten Wetterstation des DWD meldet um die gleiche Uhrzeit 100% Blattnässe und, typisch für das derzeit herrschende Waschküchenwetter, fast 100% Luftfeuchte.

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Ideale Bedingungen für die Peronospora, über deren starken Ausbruch ich am Dienstag berichtete. Alle unsere Rebbestände habe ich in den letzten Tagen auf Befall kontrolliert. Das Reblaub ist überall gesund, die Trauben beim Riesling befallsfrei. Beim Rivaner findet man bei intensiven suchen die eine oder andere Traube die befallen ist. Fast alles im grünen Bereich.

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Durch ein Gewitter, der PC musste runter gefahren werden und beim Schreiben obigen Textes unterbrochen, komme ich soeben aus aus dem Weinberg zurück. Innerhalb kürzester Zeit fiel überreichlich Regen und ich wollte nach den Weinbergen schauen. Neben Erosionsschäden und Bodenabschwemmungen bei Kollegen, die keine Bodenbegrünung haben, gab es noch stellenweise Hagel.2009-07-03-hagel.jpg

Die getroffenen Beeren platzen auf und verfärben sich braun. Hoffentlich trocken diese ein und gehen nicht in Fäulniss über um dann die gesunden zu infizieren. Gottseidank oder besser leider, ist nur eine kleine Fläche unseres Weingutes betroffen.

Entspannung bei den Pilzkrankheiten aber Spannung bei den Naturgewalten. Beides durch die Klimaänderung hervorgebracht. Soweit ich mich erinnern kann, gab es keinen dermaßen gefährlichen flächendeckenden Ausbruch der Peronospora und diese Hagelhäufigleit in den letzten Jahren.

Vor fünf Minuten Angstzustände bekommen

25. Mai 2009

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Vor fünf Minuten Angstzustände bekommen. Kräftiges Anklopfen auf dem Scheunendach. Die Hagelkörner hatten eine beträchtliche Größe.

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Einige könnte man als schön bezeichnen. Gottseidank war es nur der Rand eines Gewitters und der Hagel kam fast gemütlich und sparsam vom Himmel. Ausser einigen zerfetzten Blättern und abgeschlagenen Triebspitzen dürften keine weiteren Schäden in den Weinbergen entstanden sein. Hoffentlich!