Es wird brenzlig

23. Juli 2010

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Mitte der Woche sah die Regenprognose noch ganz gut aus, am Tag darauf verringerten sich schon die prognostizierten Niederschläge nach unten und von den für gestern avisierten 12 Liter Regen pro qm  fand sich nur ein kläglicher Rest im Regenmesser. Die Situation wird für einige Weinberge brenzlig. Nicht nur, das die Trauben klein bleiben, es besteht sogar die Gefahr einer Notreife mit Vegetationsabschluss der Rebe unter ungünstigen Wachstumsbedingungen, was wiederum der Qualität abträglich ist.

Hoffnung in den Zeiten der Dürre

20. Juli 2010

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Hoffnung in den Zeiten der Dürre gibt mir die heutige Wetterprognose der uns am nächsten liegenden Wetterstation Briedel. Nachdem ich schon zum zweiten mal die diesjährig neu gepflanzten Weinberge gewässert habe und etliche Weinberge schon massiv unter Trockenheit leiden, ist diese Prognose sehr erfreulich. Hoffentlich kommt der gemeldete Regen in der prognostizierten Menge und hoffentlich ist es für die am ärgsten betroffenen Weinberge nicht zu spät, damit wir qualitativ hochwertige Weine in einer ausreichenden Menge produzieren können.

Kein Regen in Sicht

15. Juli 2010

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Die Lage in den Weinbergen spitzt sich zu. Durch die lange anhaltende Trockenheit leiden immer mehr Weinberge unter Wassermangel. Insbesondere in jüngeren Weinbergen findet man die typischen Trockenstreßsymtome häufig. In einem, in diesem Jahr gepflanzten Weinberg sind die ersten Reben schon vertrocknet.

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Noch etwas Leben drin, aber massiv durch Wassermangel geschädigt. Die Triebspitze ist abgestorben, die Blätter von der Sonne weggedreht und beginnende Blattvergilbung.

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Unsere neu gepflanzten Reben sehen dagegen sehr gut aus. Die Wassergabe vor einigen Tagen hat den Reben sichtlich gut getan. Keinerlei Wassermangelsymtome, sattes Grün und die Triebspitze  signalisiert, das die Pflanze wachsen will. Ein gestriges Gewitter brachte leider sehr wenig Wasser und die Wettermeldungen lassen nicht viel positives hoffen. Aber wie ich schon schrieb, ich werde sicherlich nochmals Wasser in den Weinberg fahren müssen.

Laubarbeiten

10. Juni 2010

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Die Rebtriebe werden zur Zeit in den Drahtrahmen eingeschlauft damit kein Windbruch entsteht und die Reben eine optimale Belichtung und Besonnung bekommen.

 

Während ich vor zehn Tagen hier noch schrieb, dass die Natur hinter dem langjährigen Mittel hinterherhinkt, brachte die tropisch, heißen Temperaturen in den letzen Tagen einen enormen Wachstumsschub. Mittlerweile dürften wir wieder im Schnitt des langjährigen Mittels sein.

 

Ergiebigste Regenfälle haben die Boden ausreichend mit Wasser versorgt. Mit Sorge schauen wir jeden Tag zum Himmel, denn die Unwettergefahr ist bei diesem extrem schwülen Wetter sehr hoch. Es gab mehrere kleine Gewitter in den letzten Tagen. Gestern hat es viele Winzer und Bauern in Pfalz und Rheinhessen getroffen. Ein schweres Hagelunwetter in der Pfalz hat über 6000 ha Weinberge fast vollständig vernichtet.

Ab morgen …

19. Mai 2010

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Ab morgen soll der Sommer kommen, wenn man den Wetterfröschen glauben darf. Die Eisheiligen hatten sich viel Zeit gelassen und die Reben verharrten im Wachstum. Bei den nun kommenden wärmeren Temperaturen dürfte nun ein Wachstumsschub einsetzten und die Laubarbeiten können beginnen.

Es regnet Geld

3. Mai 2010

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Nachdem der April extrem trocken war - es gab 65 Liter pro qm weniger wie im langjährigen Mittel - hat es gestern und heute schon ordentlich geregnet. Gestern 13 Liter und heute auch schon einiges. Ende der Woche sind weitere Niederschläge angekündigt und das Wasserdefizit im Boden dürfte geringer werden. Das ist ein guter Start in die Vegetationsperiode und für die in dieser Woche geplanten Neuanpflanzungen optimal.

Der Frühling ist ausgebrochen

17. März 2010

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Die Vorboten des Frühlings waren letzte Woche schon überall zu sehen. Kraniche, die aus ihrem Winterquartier zurück kamen, Menschen, die allerorten in Ihren Hausgärten wühlten und die Moselausflugsschiffe, die die Anlegestellen, die vor Hochwässern und Eisgang im Hafen geschützt überwinterten, wieder an Ort und Stelle brachten.

Heute ist es Frühlingshaft warm und es soll die nächsten Tage so bleiben. Die Arbeit macht bei diesen Temperaturen doppelt soviel Spaß wie in dem diesjährigen sehr langen und kalten Winter. Noch einige Tage Rebschnitt und die wichtigste Winterarbeit ist erledigt.

Xynthia

1. März 2010

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Sturm Xynthia mit seinen Niederschlägen, verbunden mit der Schneeschmelze in den höheren Lagen von Eifel und Hunsrück, ließ die Mosel wieder gewaltig ansteigen. Einige Nebenstraßen waren gesperrt, jedoch besteht keinerlei Gefahr eines größeren Hochwassers. Im Moseltal fegte zudem ein orkanartiger Wind, der  im Gegensatz zu den Höhenlagen, bis auf einige umgeknickte Bäume keinen Schaden hinterließ.

Pudelwarm

24. Februar 2010

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Gestern war es Pudelwarm mit warmen Regen, heute frühlinghaftes Wetter. Wer hätte das vor 10 Tagen gedacht, als noch frieren und zittern angesagt war, die Temperaturen 10 Grad tiefer und die Landschaft in weiß gehüllt war.

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Gefroren wird nur noch im Weinkeller bei der Arbeit.  Durch den kalten Winter zum Eiskeller mutiert, kondensiert die Feuchtigkeit der eindringenden warmen Aussenluft an den Edelstahltanks. Ich beneide meine Azubine, die in den Weinberg gehen darf.

Morgen, spätestens übermorgen

16. Februar 2010

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Nach unserer gestrigen  Rosenmontagswanderung schneite es heftig. Hoffentlich der letzte Schnee in diesem sehr langen Winter. Der Rebschnitt drängt und die jungen Moselrieslinge sollen in den nächsten Wochen abgefüllt werden. Man hätte auch an den kalten Tagen abfüllen können, aber durch unseren steilen, verschneiten Hof wäre kein LKW mit Weinflaschen durchgekommen.

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Morgen, spätestens übermorgen dürfte bei dem gemeldeten wärmeren Wetter der Schnee verschwunden sein und den weiteren Weinbergsarbeiten steht hoffentlich nichts mehr im Weg.