Großes Bohei

20. November 2011

Wie jedes Jahr: Großes Bohei in den entsprechenden Internetforen, bei Facebook und anderen Medien,  wenn die Weinführer wie Gault Millau, Eichelmann und Feinschmecker erscheinen.

Immer die gleichen Diskussionen, ob die oder die Wein- oder Betriebsbewertung korrekt ist und wer ist denn der führende Weinführer, der am meisten recht hat. Das Wein nur subjektiv zu beurteilen ist, wird immer wieder vergessen. Auch die dort verkostenden Profis haben ihre Vorlieben oder unterschiedliche Tagesformen. Der eine mag dicke, fette Weine, der andere schlanke, fruchtige usw.  Ich berichtete hier und hier schon darüber und unser Kollege Bernhard Fiedler hat auch schon des öfteren über Weinverkostungen und die subjektiven Wahrnehmungen geschrieben.

Allen gemeinsam ist, das in der Regel hohe und höchste Betriebsbewertungen fast nur durch edelsüße Weine erreicht werden können. Minimengen, die das Gesamtprofil eines Weingutes bestimmen. Der Alltagswein, also der Wein, der uns täglich begleitet,  wird in der Regel bei diesen Führern nicht beachtet oder erst gar nicht zu den Verkostungen eingereicht. Das schränkt die Betriebsbewertung für unser Weingut natürlich stark ein, da wir ausschließlich trockene Weine produzieren, die zudem noch klar wie ein Bergquell, schlank und fruchtig sind. Dem wahren Leben jedoch werden diese Weingutsbewertungen nicht gerecht.

Aber trotzdem freuen wir uns immer wieder, wenn wir wie in den letzten Jahren in diesen Weinführern vertreten sind und dieses Jahr der “Feinschmecker” unseren 2010er Burger Hahnenschrittchen Riesling zu den besten Weinen 2011 zählt.

19. internationale Bergweinverkostung

5. September 2011

CERVIM, das Forschungs- und Studienzentrum zur Wertschätzung des Weinbaus in den Bergregionen, hatte zur Preisverleihung für die deutschen Teilnehmer geladen. Bei der internationalen 19. Bergweinverkostung, gab es für die deutschen Steillagenwinzer jede Menge Medaillen abzuholen.

Empfang vor dem Steillagenkompetenzzentrum in  Bernkastel-Kues mit Trommelwirbel (Weltklasse!), dann die Begrüßung durch deren Leiter Hubert Friedrich, eine Laudatio des scheidenden Präsidenten  der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier, Herrn Dr. Peter Mertes, danach die Politiker, die das übliche Nichtssagende als Laudatio von sich gaben. Unsere Blicke richteten sich währenddessen durch die Innenfenster zum Weinprobenraum – die Probenweine wurden so langsam warm – aber die Laudatoren bemerkten nicht unsere sehnsüchtigen Blicke. Kurz und schnell die Verleihung der Urkunden und die Siegerweine konnten im Anschluss verkostet werden.

Auch ich konnte mir eine Goldene Medaille umhängen. Die dazu gehörende Urkunde wird neben vielen anderen nun unsere Probierstube schmücken. Wieder eine Bestätigung für uns, das unsere Weine nicht zu den schlechtesten gehören, egal, was man über solche Weinwettbewerbe denken mag.

Newsletter No. 4: Rechtsdrehend wie Joghurtkulturen, Nebensächlichkeiten und der Stand der Dinge

31. Juli 2011

2011-07-30-laubschneider.jpg

Rechtdrehend wie Joghurtkulturen war bis letzte Woche. Bei der Endabnahme im Werk war das Rechtskurvenfahren übersehen worden. Dauerndes Gegenlenken war die Folge. Nachdem die Raupe letzte Woche beim Hersteller zum neu justieren der Hydraulikanlage war, ist dieses Problem behoben. Ein zusätzlich eingebauter Lenkungsdämpfer erhöht die Sicherheit im Steilhang und den Fahrspaß. Für die hier mitlesenden Winzerkollegen: Gegenüber den Vorgängermodellen eine technische Innovation, sozusagen ein Quantensprung.

2010-09-05-strand.jpg

Die Mosel ist wieder zum Fließgewässer geworden. Im Mai durch die fehlenden Niederschläge ein stehendes Gewässer mit Algen- und Geruchbildung, nun wieder ein Paradies für Schwimmer und Kanufahrer, wie ich hier berichtete. Die dazu passenden sommerlichen Temperaturen sind für nächste Woche gemeldet.

2010-08-10-nach-laubschnitt.jpg

Nach der Frühjahrstrockenheit haben sich die Weinberge durch die Juniregenfälle gänzlich erholt.  Äußerst vital sehen die Reben aus, als ob es keine Trockenperiode gegeben hätte.

2011-07-30-mull.jpg

Die sommerlichen Hauptarbeiten sind fast gänzlich erledigt und nun kommt eine arbeitsruhigere Zeit. Gelegenheit die Maschinen zu warten, die Böschungen am Vorgewende zu mähen, Wege zu säubern und den Müll anderer wegzuräumen, der bewusst in der Landschaft entsorgt wird. Wenn ich mal einen dieser Landschaftsvermüller in die Finger kriege…

2011-07-30-riesling1.jpg

Die Rebblüte ist nicht so optimal verlaufen. Durch den Wassermangel sind nicht alle Beeren befruchtet worden. Wir haben größtenteils lockerbeerige Trauben hängen. Feuchtigkeit kann gut verdunsten und die Beeren drücken sich nicht gegenseitig ab, so das die Traubenfäule während der bald einsetzenden Reife weniger Chancen hat.

Ein sehr hoher Blütenansatz und die gute Wasserversorgung der Böden zum Zeitpunkt des Beerenwachstums lassen auf eine sehr gute Erntemenge hoffen. Der Vegetationsvorsprung von ca. drei Wochen zur Zeit der Blüte dürfte durch das kalte Juliwetter kleiner geworden sein. Für die Aromaausprägung des Rieslings ist dies sehr vorteilhaft. So verschiebt sich die Reifephase nach hinten. Als cool climate Pflanze braucht der Riesling kühle Nächte in der Reifephase, um Aroma zu bilden.

Die Vorzeichen sind gut, sehr gut!  Natürlich kann immer noch etwas schief gehen. Unwetter oder ungünstige Wetterbedingungen, die die Erntemenge oder die Qualität bedrohen, kann es noch in den letzten Wochen bis zur Ernte geben. Ich möchte nicht orakeln wie andere, die schon einen Spitzenjahrgang ausrufen.

Wer diesen Newsletter abonnieren möchte, kann sich in der linken Menüleiste registrieren.

Rotweinprobe

27. Juli 2011

2011-07-27-probe.jpg

Spannend hörte sich die Einladung an: Weine von 4 Kontinenten – Weine aus 15 Ländern – Weine von 30 Rebsorten. Jeder Wein hatte einen Steckbrief, aus dem weitere Informationen über den Wein und das jeweilige Anbaugebiet hervorgingen. Gemeinsam wurden die einzelnen Weine probiert, besprochen und diskutiert. Ein reger Wissenstauch fand unter den Verkostern statt.

2011-07-27-eggert.jpg

Es handelte sich mehrheitlich um Basisweine, einfachste, günstige Weine für jeden Tag. Spitzenweine befanden sich ebenfalls darunter, die dann sehr ausgiebig degustiert wurden. Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten, wie man der Mimik vom Gastgeber Albrecht Eggert vom Weingut Caspari entnehmen kann.

2011-07-27-brasilien.jpg

Diesen Wein fand ich persönlich am interessantesten. Erinnerte mich am meinen Sohn, der in Brasilien einen Sozialdienst ableistet und dem ich hiermit viele Grüße schicke.

Im Land der Riesenweingläser

13. Juni 2011

2011-06-11-wanderglas.jpg

Mit Freunden wurde in den letzten Tagen ein kleine Wanderreise an die südliche Weinstraße unternommen. Bemerkenswert die Trinkgefässe, bzw. Weingläser die zum Einsatz kamen. Während wir bei den Wanderungen durch den Pfälzer Wald und die Weinberge stets darauf bedacht waren, stilvolle Weingläser zu benutzen und auch sicher zu transportieren, gab es abends beim Vesper die regionaltypischen, traditionellen Trinkgefäße.

2011-06-11-dubbeschoppe.jpg

Das sogenannte Dubbeglas, ein Schoppenglas mit einem halben Liter Fassungsvermögen. Der Innbegriff für die Verzahnung von Trink- und Lebenskultur. Wein als alltägliches Getränk und nicht als abgehobener Luxus. Heutzutage vornehmlich für Weinschorle gebraucht, wobei dann am Mineralwasser gespart wird.

2011-06-11-rhodter-piff.jpg

Die Krönung ist der Rhodter Piff, ein Weinglas mit sage und schreibe einem Liter Inhalt. Wird natürlich nicht alleine getrunken sondern in der Gruppe geleert. Wird auch als Trollschoppen bezeichnet. Der letzte Schluck oder Schoppen in der Runde bevor man sich nach Hause “trollt”, falls man noch gehen kann.

Rieslingkonzentrat: Mosto Cotto

24. Mai 2011

2011-05-18-mosto-cotto.jpg

Wir haben im letzten Jahr ein Neues Projekt gestartet: Während der Weinernte wurde fleißig eingedampft und heraus kam ein Rieslingkonzentrat, das ich zum Anlass nahm, mich zum Öchslekönig zu küren.

Die Rede ist von unserem neuen Projekt der Riesling-Balsamessigherstellung. Der Balsamessig ruht seit Oktober vergangenen Jahres in kleinen Holzfässern und braucht noch etliche Monate Reifezeit.

Das Rieslingtraubenkonzentrat, ein Vorprodukt der Balsamessigherstellung, können Sie jetzt schon erwerben. Es wurde im Herbst schonend auf sehr kleiner Flamme eingedickt und hat dunkelbraune Farbe.

In Italien als Mosto Cotto oder Saba bekannt. Der Rieslingtraubensirup ist geeignet zum süßen und aromatisieren. Der aromatische, fruchtig-karamellige Geschmack passt hervorragend zum Verfeinern von Suppen, Soßen, Desserts, Salaten und ist perfekt bei überbackenem Ziegenkäse. Nicht nur die Süße ist die Stärke, die Aromatik stellt alle anderen Sirupe in den Schatten.

Die alten Römer verwendeten ihn schon: sapa (defrutum, caroenum): angenehme Farbe, riecht gut und schmeckt süß. Hierzulande in Vergessenheit geraten und nun von uns wiederentdeckt. Natürlich aus Riesling, wir können ja sonst fast nichts anderes.

Die Bestellmöglichkeit  finden Sie hier.

Sorgen

2. Mai 2011

2011-05-01-weinglas.jpg

Während es sich bei dem derzeit herrschenden Hochdruckwetter mit Sonnenschein und blauem Himmel herrlich auf der Terasse bei einem Glas Moselriesling sitzen läßt, mache ich mir große Sorgen.

2011-05-01-vertrocknet.jpg

In einigen Weinbergen fängt die Begrünung schon an zu welken. Die Begrünungen sehen mickrig aus. Das Bodenwasser wird so langsam knapp und die Reben haben erst gerade begonnen zu wachsen. Die letzte Woche gemeldeten Gewitter sind ausgeblieben, morgen soll es sogar Bodenfrost geben, der in tieferen und weniger guten Weinlagen vielleicht zu Schäden führen kann.

Gegenüber dem langjährigen Mittel sind ca. 70% weniger Niederschläge in diesem Jahr gefallen. Da wünscht man sich, das das diesjährige Januarhochwasser gleichmässiger übers Jahr verteilt wäre.

Das Vegetationsjahr fängt mal wieder spannend an.

Nachtrag 04.05.2011:

Heute morgen gab es einen Spätfrost, der zu bedeutenden Schäden führte, siehe Kommentare zu diesem Artikel und ein Bericht von Dirk Würtz zu diesem Schadensereigniss.

Muß das sein?

30. März 2011

2011-03-26-pet-flasche.jpg

Die erste Plastikweinflasche ist mir über den Weg gelaufen. Ich berichtete hier schon vor einiger Zeit über dieses Behältniss. Es ist zwar nicht der Untergang der Weinkultur, für die Qualität des Weines auf jeden Fall abträglich.

Die hohe Gasdurchlässigkeit ist ein Problem. Sauerstoff rein, dazu noch die Düfte aus der Lagerumgebung der Flasche, Weinaromen können zusätzlich durch den Werkstoff abgebunden werden. Über Weichmacher und sonstige Chemikalien können sie sich hier und hier sachkundig machen. Die Ökobilanz wird immer schön geredet, genaue Zahlen gibt es fast nicht in der Öffentlichkeit.

In der gestrigen Ausgabe des deutschen Weinmagazin fand sich passenderweise ein Fachartikel zum Thema CO2 Bilanzierung von Weingütern aus dem ich kurz zitieren möchte: “…CO2 Ausstoß bei der Produktion einer 400 gr schweren Weinflasche… mit etwa 200 gr. Bei der PET-Flasche lieger der Ausstoß etwa doppelt so hoch… ”

Der Einfachheit halber können sie weitere Informationen über den CO2 Ausstoß hier oder hier nachlesen.

Obige Flasche brachte mein Freund Michael, Oberkellermeister, mit.  Eine Sonderfüllung für die Lufthansa. Dort hat dieses Plastikbehältniss aus Gewichtsgründen seine Berechtigung. Der Wein, frisch gefüllt, hat geschmeckt. Aber wie schmeckt der Wein in einigen Tagen, Wochen, Monaten?

Newsletter No. 2: Peinlichkeiten, Hintergründe und eine sehr gute Nachricht

21. März 2011

2011-02-07-emil.jpg

Unser erster Newsletter fand gute Resonanz. Sehr positive Reaktionen kamen per Mail, bei meinen Bemerkungen zum Riesenschwanzvergleich fühlten sich einige andere auf den Schlips getreten. Die Diskussionen über Blogranking finde ich lächerlich und nichts sagent, wie auch Theo Huesmann hier beschreibt. Es sind, wie ich schon im letzten Newsletter berichtete, kleine Jungenspiele. Eine am Tag später geführte Diskussion auf facebook und anderen Blogs zu diesem Thema habe ich nur als peinlich empfunden.

Ebenso wie es dem Besitzer obigen Traktors  peinlich war, den Traktor in den Steilhang zu werfen. Am Wegrand geparkt, einige Zeit im Weinberg gearbeitet, die Handbremse löste sich, der Traktor rollte den abschüssigen Wirtschaftsweg hinab und landete in Nachbars Weinberg. Passend zur Mittagszeit an der Reiler Brücke und binnen kürzer Zeit war diese Neuigkeit Peinlichkeit im Dorf verbreitet. Personenschäden waren nicht zu verzeichnen, zwei Reben haben es nicht überlebt, der Seitenspiegel nebst Seitenscheibe am Traktor kaputt, einige Stickel krumm und Kratzer am Lack. Die Rechnung der Bergung war sicherlich das teuerste an dieser Aktion.

Das demokratische Weinbuch von Rainer Balcerowiak macht Furore. Nachdem ich im November eine Rezension geschrieben hatte, berichtete auch der Stern und andere Medien über dieses lesenswerte Buch. Umso erfreulicher war es nun für mich, das der Autor mittlerweile eine Weinkolumne im Internet hat in der er wöchentlich publiziert. Wenn sie sich über den kulinarischen Notfallkoffer, Verkosters Nightmare oder Aromajunkies informieren möchten, sollten Sie hier klicken!

Die Winterarbeiten im Weinberg sind mittlerweile fast abgeschlossen. Dank zweier zusätzlicher Aushilfen konnte der winterbedingte Rückstand aufgeholt werden. Der Frühling, von dem ich vor einigen Wochen noch träumte, hält so langsam Einmarsch.

Leider ist unsere Ausbildungsstelle zum Winzer immer noch nicht besetzt. Hat denn keiner Lust, dass klassische Handwerk des Winzers zu erlernen? Fast immer an der frischen Luft, abwechslungsreiche Arbeit in einer schönen Kulturlandschaft, soziale Einbindung in die Winzerfamilie und intensive Betreuung während der Lehrzeit! Was können wir mehr bieten? Bewerbungen nehmen wir weiterhin entgegen.

Nun die sehr gute Nachricht: Unsere 2010er Weine sind alle abgefüllt. Es hat dieses Jahr etwas länger gedauert, die Weine hatten eine längere Reifezeit im Faß gebraucht. Fast wie in jedem Jahr: Frisch und fruchtig mit der typischen Eleganz des Moselrieslings. Nicht die Opulenz der herausragenden 2009er Rieslings, etwas zartgliedriger und feiner, aber wie immer in der Tradition und im Weinstil unseres Weingutes.

Leider gibt es auch einen Wermutstropfen:
Die Weinmengen sind äusserst begrenzt. Kühles Blütewetter verhinderte letztes Jahr eine optimale Befruchtung der Blüte. Nachfolgende Trockenheit im Juli und beginnende Traubenfäulniss vor der Ernte verringerten zusätzlich unsere Erntemengen. Mit einer 60 % Ernte ist der 2010er Jahrgang einer der kleinsten Jahrgänge der letzten Jahrzehnte.

Wir gehen davon aus, das wir den 2010er nur begrenzt liefern können und etliche Weine schnell ausgetrunken sind. Eine rechtzeitige Bestellung ist anzuraten. Bestellen können Sie ab sofort hier und hier. Alternativ haben wir noch kleinere Bestände an 2009er und 2008er Weinen.

Wer diesen Newsletter abonnieren möchte, kann sich in der linken Menüleiste registrieren..

 

Schade, das man einen Wein nicht streicheln kann.

3. März 2011

2010-09-10-streicheln.jpg

Das übliche Spielchen unter Winzern: Weinflaschentausch. Ein Kistchen meiner Rieslinge ging auf den Weg nach Österreich zum Neusiedlersee und Kollege Bernhard Fiedler schickte mir eine Kollektion seiner Weine zu. War genau passend! Meine Bestände an Weinen von anderen Kollegen waren gegen null gesunken.

Natürlich mußte sofort probiert werden. Mein Interesse fand der 2010er Muskat Ottonel, trocken, der im Alkohol leichter (11,5%) ist und ich an diesem Abend keine Mittrinker hatte. Schade, das man einen Wein nichtstreicheln kann, denn der Muskat Ottonel hätte es verdient. Für einen noch so jungen Wein (2010er) schon ein intensives, feines und würziges Muskatbukett. Typisch für solch eine Bukettrebsorte. Im Geschmack klar, brillant und wie ein frischer Bergquell. Kein fetter und wuchtiger Wein, eher leicht und verspielt. Leergetrunken, ratzfatz! War lecker!