Erfolgsgeschichte

24. September 2014

2014-08-27 Wanderer

Unter dem Motto “Wein trinken an schönen Orten” berichtete ich schon einmal kurz über dem Moselsteig, der schon vor der Eröffnung Anfang April in der Presse hoch gelobt wurde. Mittlerweile sind etliche Monate ins Land gezogen und sehr viele  Wanderer sind auf diesem Premiumsteig gewandert, meistens in kleinsten Gruppen. Eine Erfolgsgeschichte!

2014-09-20 Moselsteig

Man kommt des öftern ins Gespräch, da der Moselsteig in Reil die Mosel überquert und dieser an etlichen unserer Weinberge vorbeiführt. In Reil wird auch Zwischenstopp gemacht und übernachtet. Wanderer, die die ganze Strecke – von Perl aus kommend – schon hinter sich haben, andere, die es etwas gemütlicher angehen und die eine oder andere Tagesetappe nicht wandern, sondern Bus, Bahn oder Schiff benutzen. Wieder andere haben einen festen Standort und wandern die im Umkreis gelegenen Moselsteigetappen ab.

Aber alle, ausnahmslos alle, sind begeistert von diesem grandiosem Premiumwanderweg – und natürlich von der Mosel -, der in den letzten Wochen und Monaten ein großes Presseecho hervorgerufen hat. Und Sie wollen alle wiederkommen!

Wein trinken an schönen Orten

4. Mai 2014

2012-05-01 GoldlayUntrennbar mit der Mosel verbunden: Wein trinken an schönen Orten! Und diese schönen Orte werden an der Mosel immer mehr. Uns Einheimischen sind diese schönen Orte natürlich schon lange bekannt, aber jetzt auch für alle erwanderbar!2013-05-01 WanderungVor drei Wochen wurde der neue Fernwanderweg “Moselsteig” offiziell eröffnet. Viele bekannte und schöne Wanderstrecken und Traumpfade wurde neu verknüpft und weitere Wege neu erschlossen. Noch vor seiner offiziellen Eröffnung des 365 Kilometer langen Fernwanderweges getestet und das Prädikat “Leading Quality Trail – Best of Europe” verliehen bekommen. Der SPON berichtete schon im Vorfeld überschwänglich und ZEIT ONLINE war auch begeistert.

2014-04-21 Rosi

Und wenn Sie sich nun zeitlich mit Wein trinken an schönen Orten zu lange aufhalten oder Regen die Wanderung behindert: Einfach durch die Weinberge bergab abkürzen, das nächste Winzerdorf ist bestimmt in der Nähe.

Neulich beim Wandern

19. Januar 2014

2014-01-18 Dornfelder

Wein trinken an schönen Orten, unter anderem das Motto beim Wandern mit meinen Freunden. Auch andere Wanderer haben sehr oft ein Fläschchen im Rucksack dabei. Leider gibt es auch solche, die wandereruntypisch die leeren Flaschen ins Gelände werfen, aber das ist ein anderes Thema.

Wenn mal denn ein Mülleimer an einem Rastplatz zu finden ist, – der Wanderer braucht eigentliche keinen, da er seinen Müll im Rucksack wieder mit nach Hause nimmt – findet man in der Regel auch etliche leere Weinflaschen darin. Interessehalber schaut man dann auf die Etiketten dieser Bouteillen. In der Regel Riesling, sehr oft trocken,von der Mosel und von bekannten Erzeugern.

Neulich beim Wandern – mir ist immer noch richtig gruselig – ein Schrecken für den Weinliebhaber. Dornfelder, rosé und dann noch lieblich! Optisch aufgemotzte Flasche und garantiert unterstes Supermarktniveau. Ein absolutes No-Go für mich! Dann lieber Bier.

Jederzeit

17. Dezember 2013

2013-12-15 WanderrouteJederzeit wieder, auch in Teiletappen! So der letzte Satz in meinem Artikel über die Wanderung über den Moselkrampenweg, Brevaweg und Apollo Wanderweg. Am Sonntag erfolgte dieses Jederzeit wieder. Morgens beim Einstieg in den Moselkrampenweg bei Beilstein noch bedeckter Himmel und kalte Luft. Mittags dann blendender Sonnenschein und angenehme Wärme.

2013-12-15 FelsVorbei am bizarren Felsformationen und Buchsbaumwäldern die  steilen Wanderwege entlang gewandert.2013-12-15 Vesper

Die  Verpflegung hatten wir im Rucksack mitgenommen. Riesling gegen den Durst und kleine Leckereien für den Hunger.2013-12-15 Melsi

Die letzte Rast am Ende des Apolloweges, kurz vor der Brauselay bei Cochem. Die warme Wintersonne und die Aussicht wurde genossen, bevor es in der kühler werdenden Dämmerung zum Bahnhof ging.2013-12-15 SchorschWährend des Wartens auf den Zug, der uns nach Reil bringen sollte, noch Lockerungsübungen für die Muskeln.

Die Beschreibung  der Wanderroute nebst weiteren Links finden sie hier:

Mal kurz übern den Berg

Mal kurz übern Berg…

8. September 2013

2013-09-07 KunstMal kurz über den Berg und dann mal richtig wandern gehen, so die Verabredung mit Freunden. Vorgestern, am späteren Nachmittag, der Start am Bahnhof in Reil und mit den Zug nach Bullay gefahren. Der Aufstieg in den Hunsrück mit voll gepackten Rucksack war in der Hitze etwas beschwerlich, wurde aber bei den letzten Häusern in Bullay durch den optischen Reiz von Kunst im Garten gelindert.2013-09-07 CaminoÜber den Mosel Camino und den Moselhöhenweg ging es in Richtung Beilstein.2012-09-07 Grenderich

Gemächlich, der Hitze wegen mit einigen Pausen, größtenteils im Wald gehend, erreichten wir unser Etappenziel, die Waldhütte Waldeslust oberhalb von Briedern.2013-09-07 Beilstein2

Ein herrlicher Ausblick auf Beilstein und die links der Mosel gelegenen Eifelhöhen bot sich von diesem hoch gelegenen Aussichtspunkt. 2013-09-07 Beilstein

Am nächsten Morgen zuerst talwärts nach Beilstein, ganz bequem und gemütlich, noch nicht ahnend, was auf uns zukommen würde.2013-09-07 Breva Pfad2Über schmale Pfade stiegen wir hinter Beilstein in den steilen Hang hinauf. Der Wanderweg “Erlebnis Moselkrampen” in Richtung Fankel war etwas “gemütlicher” zu laufen. Einmal den Berg hoch und wieder runter um es einfach auszudrücken. Wobei das hoch und runter grobe 250 Höhenmeter ausmachte. Die Temperaturen und die Sonnenstrahlung gegenüber dem Vortag deutlich geringer, jedoch sehr schwül.

In Bruttig-Fankel schauten wir uns zuerst die Mittelalterlichen Häuser an, dann eine ausgiebigere Rast mit Imbiss und auffüllen der Wasservorräte im Rucksack und Körper.

2013-09-07 Breva PfadDer BREVA Weg zwischen Bruttig und Valwig wurde in Angriff genommen. Alle bisherigen Wanderungen an der Mosel, auch der Calmont Klettersteig, waren im Vergleich nicht so anstrengend wie dieser Weg. Ca. 285 Höhenmeter wurden bewältigt. 2013-09-07 BrevaAls Entschädigung gab es spannende Blicke ins Tal, Buchsbaumwälder im oberen Hangbereich und ein sehr spannender Wanderweg. Übrigens, der BREVA Wanderweg wurde von einigen Winzern initiiert, die als Gemeinschaftsprojekt auch einen BREVA Wein gemeinsam keltern. Mit den Kauf dieses Weines wird unter anderem die Pflege dieses Weges finanziert.

Im Tal bei Valwig angekommen, ging es wieder bergauf in die Höhenregionen der Moselberge. Die letzte Etappe führte über den Apolloweg. Der Wegabschnitt von Valwig  nach Cochem gehörte zum einfacheren Teil dieses Wanderweges. Ermattet vom anspruchsvollem BREVA Weg waren wir dankbar für den Weinbergsweg auf halber Berghöhe, der uns ohne weitere Steigungen  zu unserem Endpunkt führte. Kurz nachdem wir das Naturschutzgebiet Brauselay verlassen hatten, erreichten wir Cochem. Mit der Bahn wurde wieder nach Hause gefahren.

In den beiden Tagen wurden ca. 28 km gewandert und ca. 1000 Höhenmeter bewältigt. Dazu noch eine kurze Übernachtung im Schlafsack auf harten Untergrund. Jederzeit wieder, auch in Teiletappen!

Mäander abkürzen

24. Februar 2013

Warm angezogen starteten wir gestern zu Fuß in Richtung Bernkastel. Über den Berg, um die Moselmäander abzukürzen.

Der erste Aussichtspunkt, das Birkensteinchen mit seinem Panoramablick auf die Mosel, war schnell erreicht. Nach kurzer Rast mit einem Glas Riesling wanderten wir weiter, bis wir oberhalb von Kröv die Mosel wieder sahen.

Die erste Moselschleife hatten wir hinter uns gelassen. Durch die Weinberge, am alten jüdischen Friedhof vorbei, hinunter ins Tal nach Kinheim. Nach der Moselüberquerung wieder den Berg hinauf um die nächste Moselschleife abzukürzen.

Unterwegs die ersten Vorboten des Frühlings, die mutig ihre Blüten durch den Schnee reckten.

Oberhalb von Graach erblickten wir wieder die Mosel. Leider war durch das mittlerweile eingesetzte Schneetreiben die Aussicht auf die Wehlener Brücke und Weinberge eingetrübt. 

In Bernkastel angekommen machten wir uns auf die Suche nach einem Restaurant. Im Winter nicht so einfach, da in dem Touristenstädtchen mangels Wintertouristen auch die meisten gastronomischen Betriebe geschlossen sind. Als wir fündig wurden, fiel uns die Speisekarte auf. Wann war das noch mal? Vierstellige Postleitzahlen? Anstatt aufgrund der vierstelligen Postleitzahl vorsichtig zu sein, bestellten wir. Ich will ja nicht ablästern, aber als ich die Frikadelle biß, die beim sogenannten Winzerschmaus mit auf dem Teller war, sagten mir meine Geschmacksnerven, das diese ein ähnlich hohes Alter hatte. Zum ersten mal in meinem Leben hörte ich sofort zu essen auf und beschied die Nachfrage des Kellner ob es geschmeckt hat mit einem klaren Nein. Meinen Mitwanderern erging es ähnlich. Wörter wie Touristennepp fielen… Wären wir doch besser in den alten Moselbahnhof eingekehrt. Einfache Bürgerliche Küche, empfehlenswert der legendäre Spießbraten.

Der Kaffee und Kuchen im Cafe K – ich berichtete hier schon einmal über das Cafe – den es anschließend gab und der danach in der Station Cues degustierte Riesling versöhnte uns wieder mit der Bernkasteler Gastronomie, bevor es mit dem Taxi in Richtung Heimat ging.


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Zum Nachwandern die Streckenführung bei Google Maps. Im Sommer kann die Rückfahrt per Schiff bis Trarbach und dann mit der Bahn bis Reil erfolgen. Alternativ zu Fuß über die eiserne Weinkarte nach Trarbach und dann mit der Bahn nach Reil. Je nach Lust, Laune und körperlicher Kondition.

Über die Schneegrenze

12. Februar 2013

Schon fast traditionell, unsere Rosenmontagswanderung mit Freunden. So ging es von Reil per pedes in Richtung Leofelsen, der einen schönen Ausblick ins  Alfbachtal und Moseltal bietet.  Nachdem das Flüsschen überquert war, ging es bergauf zum Sollig, dem Hausberg der Moselgemeinde Alf.

Nach etlichen Höhenmetern wurde die Schneegrenze überschritten und wir wanderten auf einem Teilstück des Moselhöhenweges zum Gipfel des Solligs.

An unserem Zwischenziel, die Gipfelgrillhütte, wurde eiligst Feuer gemacht, damit der mittlerweile eisig schmeckende Riesling etwas temperiert wurde. Natürlich hatten wir Grillgut für den Zwischenimbiss dabei und danach wärmte das Feuer unsere immer kälter werdende Hände.

Der Weg ins wärmere Moseltal wurde kältebedingt rasch eingeschlagen. .Oberhalb von St. Aldegund, am Raulwingplatz, sichteten wir die Mosel. Steil bergab ging es über den Kulturweg „Felsen.Fässer.Fachwerk” ins Moseldörfchen. Ca. 15 km waren nun zu Fuß bewältigt worden. Die Wanderung sollte noch bis Bullay fortgesetzt werden, ein Blick an der Bushaltestelle auf den Fahrplan ließ uns doch lieber den 5 min später eintreffenden Bus nach Bullay nehmen um dort in die Moselweinbahn umzusteigen und rascher als gedacht nach Reil zu kommen.

Um sich wieder zu stärken, ging es schnurstraks zum Lindenwirt unweit des Reiler Bahnhofes. Da mittags schon gegrillt wurde, griff ich zu Pullfleck, die moselländische Variannte der sauren Kutteln. Dazu natürlich ein regionales Getränk. Moselriesling hatten wir schon Tagsüber, zu den Kutteln gab es dann ein regionales Bier aus der Eifel.


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Über den Berg

8. August 2012

Mal gerade über den Berg nach Trarbach gehen. Eine kurze Wanderung bei bestem Sommerwetter. Bei gemütlichem Aufstieg schon die ersten schönen Ausblicke auf die Weinberge von oben.

Dann, ganz oben, der Blick über die Steilkante der Felsen ins Moseltal.   Auf dem Mont Royal, ein empfehlenswerter Hochseilklettergarten und die sehenswerte Festungsruine Mont Royal.

Der Wein durfte natürlich nicht fehlen. Ein eisgekühlter Sauvignon blanc, den Thomas Lippert vom Weingut Clauer mir bei seinem Besuch als Gastgeschenk mitgebracht hatte, wurde während einer Rast probiert. Passte genau! Mit 11,5 % nicht zu alkoholisch, das Aroma betörend und bestens temperiert.

Der Abstieg durch Weinberge mit Blick auf die Kröver Moselschleife nach Traben-Trarbach. Einkehr im Restaurant “Die Graifen” um bei einem leckeren Abendessen den Tag zu beschließen. Die Rückkehr nach Reil erfolgte mit der Moselweinbahn. Alternativ hätten wir auch den Moselhöhenweg über Starkenburg und Enkirch zurück gehen können, aber es war nur diese kleinere Wanderung mit Freunden geplant.

Kurze 12 km in kurzer Zeit. Aber wie erwähnt, der Besuch der Festungsruine nebst Kletterpark können daraus einen Tagesausflug machen.


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Der Winzer ist wieder zurück

23. Mai 2012

Der Winzer ist wieder von seiner kleinen Weinreise zurück und kann nun berichten. Mit Freunden vom Steffens-Keß Verkosterteam reisten wir nach Südtirol zum Wandern und um Wein zu trinken probieren. Herrliche Blicke auf die steilen Weinberge bei Bozen boten sich uns, wenn wir von unserer Unterkunft auf dem Berg ins Tal fuhren.…………………………………………………………………………………………………

Wie immer, wenn wir per pedes unterwegs sind, gab es etwas zu trinken. Höhenrekordverdächtig obiger Riesling. Geleert bei 2000 m über Meeresspiegel bei den “Stoanerne Mandln”, einer alten Kultstätte. Vielleicht ein Kultwein?Natürlich beim Abstieg auf der Berghütte  wieder Wein, ein Südtiroler Weissburgunder.

Im Quartier, nach den Wanderungen und als abendlicher Begleiter ebenso Weissburgunder. Der Spaßwein für alle Tage, der nur ab und zu von anderen abgelöst wurde.……………………………………….. ………….………………………………………..

Als Höhepunkt unserer Reise, der Besuch bei Armin Kobler. Mir schon lange bekannt, da er auch Weinblogger ist. Sehenswert der Weinraum, eine stylistische “Weinprobierstube”, die ganz in weiß gehalten ist.

Hochgelobte und gefeierte moderne Weinarchitektur.

Aber wichtiger als der Weinraum war natürlich der Mensch und der Wein, der dahinter steckt. Uns wurde das Weingut gezeigt, bevor es zum Probieren ging. Bei verschiedenen Weinen wurden ausgiebigst Erfahrungen getauscht. Als ehemaliger Leiter der kellerwirtschaftlichen Forschung der Fachschule Laimburg hat Armin gewaltiges Wissen, was bei seiner Arbeit in Weinberg und Weinkeller einfließt. 

Deutlich schmeckbar ist dieses Wissen und das Engagement im Weinberg und Keller. Die Weinbezeichnung auf obigem Etikett suggeriert vielleicht etwas anderes, aber alle verkosteten Weine waren brillant. Das Beste was wir auf unserer Reise bekamen. Der totale Gegensatz zu unseren Moselrieslingen. Kräftig im Alkohol, jedoch nicht alkoholisch schmeckend, Rebsortentypisch und und und…

Ach was, probieren Sie einfach selbst, ich mag es nicht beschreiben, dass muß jeder selbst verkosten und erfahren. Unser Favorit war der Gewürtztraminer, einfach Genial!

WtasO

7. Mai 2012

“Einfach guten Wein einpacken und mit netten Menschen auf öffentlichen, schönen Plätzen trinken. Nicht verkosten, einfach trinken, nippen, probieren, bereden, genießen und darüber schreiben! Du kannst gerne auch hier über deine Weingenusserfahrungen an schönen Orten erzählen, nutze dazu einfach die Funktion Notizen. “

so die Aufforderung von Thomas Lippert auf der Facebookseite “Wein trinken an schönen Orten” (WtasO).

Ganz einfach nach dem Motto: Wein als alltägliches Getränk -  ist sowieso besser als Bier -, raus aus der elitären Ecke! Wein für alle, macht spaß, ist schick und hip!

Machen Sie mit! Stellen Sie Bilder ein, wie ich es schon gemacht habe und schreiben Sie darüber, welchen Wein Sie trinken und wo!