Nummern

10. September 2009

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Heute morgen war der Zoll im Weingut. Die übliche jährliche Kontrolle meines Zollagers. Da unser Sekt der Kriegsflottensteuer unterliegt, lagern wir ihn in einem Zollager. Erst bei Entnahme aus diesem Lager wird die Steuer fällig.  Nebem der altbekannten Tatsache, das Steuern für einen bestimmten Zweck geschaffen werden - hier die Anschafffung der Kriegsflotte von Kaiser Wilhelm -  jedoch nie abgeschafft werden, hatte der Zollbeamte Probleme mit meiner Betriebsnummer. Als Mensch oder gar Unternehmer existiert man nicht unter einem Namen und der dazugehörigen Adresse, sondern wird als Nummer geführt.

Beim Zoll habe ich sogar vier verschiedene Nummern: Die Betriebsnummer, eine Nummer für den Export, eine Verbrauchssteuernummer und sogar eine eigene Nummer, damit der Zoll die Steuerbeträge per Lastschrift einziehen kann. Daneben gibt es vom Finanzamt noch drei Nummern, die Ökokontrolle begnügt sich mit einer, ebenso die Agrarverwaltung des Kreises, die Landwirtschaftskammer und viele andere Instututionen und Behörden vergeben weitere Nummern. Manchmal am Telefon ein Desaster, wenn ich nicht mit meinem Namen zu identifizieren bin und ich meine Nummer nicht finde.

Der Einfachheit halber ein Vorschlag: Bei Geburt eine einheitliche Nummer für alle auf den Ar… tätowiert und das ganze wäre einfacher.

Mein Trojaner und ich

10. September 2008

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Seit zwei Tagen habe ich puren Nervenkitzel. Ein Computervirus, ein sogenannter Trojaner, hat meinen PC geentert. Trotz Firewall und zwei Antivirenprogrammen hat sich dieses Biest breitgemacht.  Er hat mein System dermassend unterwandert und Einstellungen verändert, dass  ich die Festplatte komplett löschen müsste um anschließend wieder alles neu zu installieren. Da unser Computer schon etwas in die Jahre gekommen ist, wird die geplante Neuanschaffung eines Rechners nun vorgezogen.

Gottseidank sind alle meine Daten gesichert, die Kinder lassen mich diesen Eintrag auf ihrem PC schreiben und ein nettes Bildchen hab ich auch noch gefunden.

Ernteprognose und weitere Berichte von der Mosel folgen, sobald das neue System installiert ist und meine Bilder für die “Bildergeschichten aus dem Weingut Steffens-Keß” wieder verfügbar sind.

falten und falzen

21. Februar 2007

Büroarbeit ist angesagt. Die Preisliste ist nach mehrmaligem Korrekturlesen für in Ordnung befunden worden und konnte gedruckt werden. Nun heißt es falten und falzen, einkuvertieren und Briefmarken draufkleben. Ich habe dabei die Gelegenheit genutzt, mich mal fotografieren zu lassen.


Tatkräftige Unterstützung bekam ich von unserer Praktikantin Judith und von Ulrike, die vor einigen Jahren ein Praktikum bei uns absolviert hatte und nun zu Besuch da war.