Das Ende naht

4. Januar 2011

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Das Ende der weißen Pracht naht.  In den letzten Tagen wurde es schon wärmer. Nachts noch Frost und am Tag leicht über Null. Der kälteste Dezember seit Jahrzehnten, dazu reichlich Schnee wie es selbst ältere Menschen an der Mosel noch nicht gesehen haben. Ab übermorgen wird Tauwetter einsetzen, die Wetterfrösche prognostizieren bis zu mollig warmen 10 Grad am kommenden Sonntag.

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Dazu noch warmer Regen ab Donnerstag.

Zweimal stand die Mosel nun schon auf der Moselstraße. Tiefer liegende Weinkeller waren überschwemmt. Zweimal wurden wir verschont. Für das auf jeden Fall kommende dritte Hochwasser habe ich ein ungutes Gefühl.

Wir wünschen ein frohes Neues Jahr

31. Dezember 2010

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Wir wünschen allen Besuchern unserer Homepage von Herzen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr

Harald Steffens und Marita Keß

Winterruhe

12. Januar 2010

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Der Winter hat uns fest im Griff. Ausser kleineren Arbeiten im Weingut geht das Leben gemächlich voran. Der Rebschnitt wird wetterbedingt warten müssen. Hoffentlich wird es in den nächsten Tagen wärmer, damit mit den Weinbergsarbeiten zügig fortgefahren werden kann. Zusätzlich sollen in den nächsten Wochen die jungen Weine filtriert und abgefüllt werden. Viel Arbeit, die durch den langen Winter auf wenige Wochen im Februar und März komprimiert wird.

Menschenströme

24. Mai 2009

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Während es letzte Woche noch ruhig am Anleger der Touristenschiffe war, wurde sich an diesem verlängerten Wochenende im Schlangestehen geübt. Nicht nur die Mosel ist mit Wasser gut gefüllt, auch das Moseltal ist voll mit Touristen. Menschenmassen bewegten sich zu Fuß, per Pedes, Motorrad und Auto beiderseits des Flusses auf den Straßen. Auffällig war, dass nur auf den beiderseits des Wassers gelegenen Wegen das Verkehrsaufkommen riesig war. In den Weinbergen waren interessanterweise keine Besucher unterwegs. Vielleicht zu mühsam um auf den Wirtschaftswegen in den Weinbergen hoch zu wandern?

Sobald ich mich am Freitag mit dem Kettenschlepper in den Weinberg stürzte,  hatten die Fahrradfahrer und Wanderer ihr Spektakel: Kopf in Richtung Weinberg verdrehend, über das Anhalten fast vom Fahrrad stürzend und anschließend im Rucksack nach den Fotoapperat wühlend. Irgendwann wird der Tag kommen, dass ich noch “Zugaberufe” bekomme, wenn ich in einem Weinberg mit Arbeiten fertig bin.

Wenn ich pro Bild, das von mir gemacht wird, einen EURO bekäme, würde eine kleine Fläche an der Hauptstraße ausreichen um zu leben. Die Frage ist nur, wie ich das realisieren kann, das mit dem einen Euro …

Grundrauschen

4. Mai 2009

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Gestern etwas länger geschlafen und beim wachwerden nur Vogelgezwitscher. Das übliche Grundrauschen durch den Autoverkehr fehlte. Happy Mosel, das Fahradevent an der Mosel, war angesagt. Zwischen Cochem und Schweich war beiderseits der Mosel das Autofahren zugunsten der Fahrräder verboten.  In den Orten luden viele Stände zum Essen und Trinken ein. Nachdem ich etliche Kilometer mit meinem Drahtesel abgespult hatte, kehrte ich bei einem Freund ein, genoß die Maibowle und hörte den Duo Saitensprung zu, die spontan ein kurzes Konzert gaben.

Kulturreise/Weinreise

16. März 2009

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Ein Kurztrip nach Sachsen liegt hinter uns. Mit Freunden ging es zum Wandern in die sächsische Schweiz. Ziel war die Bastei bei Rathen. Eine herrliche Wanderung, zwar etwas getrübt durch den Dauerregen aber trotzdem super! Am Amselsee vorbei, die Schwedenlöcher durchklommen und die Bastei mit der Felsenburg Neurathen erkundet: Hinter jeden Fels eine neue spannende Überraschung.

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Neben einem Besuch in Dresden war der sächsische Weinbau das wichtigste Ziel unseres Kurzurlaubes. Mein Kollege Rolf Fehrmann, dessen Tochter Ines vor Jahren ein Praktikum in unserem Weingut abgeleistet hatte, erwies sich als sehr guter Führer durch den Weinbau an der Elbe. Am Anfang besichtigten wir das ökologisch arbeitende Weingut Hoflößnitz und den Staatlichen Weinberg Goldener Wagen, der durch eine Mauer eingegrenzt ist.

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In der Meissener Winzergenossenschaft gab es dann in der neuen Vinothek die ersten Weine zu probieren. 2009-03-15-karrikatur.jpg

Im Obergeschoß waren Karrikaturen zum Thema Wein ausgestellt und weinprobierend schlenderten wir an den Bildern vorbei.

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Der Besuch im Weingut Schloß Proschwitz hinterließ Respekt bei uns. Das ehemalige Familienweingut wurde nach der Wende von Dr. Georg Prinz zur Lippe zurückgekauft, renoviert und mit Leben erfüllt.  Mittlerweise das größte Privatweingut in Sachsen und qualitativ Spitze. Im Gutshof Zadel, der als Kellerei dient und modernst renoviert wurde, gab es noch eine Kellerführung mit Blick in den Barriquekeller.

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Herrlich hinter dem Gutsgebäude gelegen, die Weinberge von Rolf, die zum Abschluss unserer Exkursion besucht wurden. Kleinräumige Terassen, die klimatisch bevorzugt sind und Spitzenweine hervorbringen. Leider hatte der sehr kalte Winter in Sachsen bei bis zu minus 25 Grad sehr viele Rebknospen erfrieren lassen. Rolf rechnet bei einigen Sorten mit bis zu 90 % Knospenschäden. Evtl. sind etliche Reben sogar gänzlich erfroren und müssen ersetzt werden. Klarheit wird es erst beim Austrieb Ende April geben. Ich drücke ihm die Daumen, dass der Schaden geringer ist wie erwartet.

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Im Anschluss gab es eine weitere Weinprobe mit vielen leckeren Weine, bevor es wieder in unser Quartier ging.

Leider war ich der Fahrer und hätte gerne mehr probiert…

Briefpost

1. März 2009

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In den vergangenen Tagen sind die letzten Weine abgefüllt worden. Das Verkaufssortiment ist nun wieder komplett.

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Zeit die Weinliste zu schreiben und an die Kunden zu senden. Klassisch, per Briefpost mit einer echten Briefmarke. Gottseidank gibt es seit längerer Zeit selbstklebende Marken. Auch in Zeiten des WEB 2.0 für uns ein wichtiges Marketininstrument um über unsere Weine zu informieren.

Ab Dienstag in den Briefkästen meiner Kunden.

“Im Wein liegt Lüge”

20. Dezember 2008

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Im Wein liegt Lüge, so der Titel von Wolfgang Faßbenders neuem Buch, das beim Mondo Verlag erschienen ist.  Wolfgang Faßbender geht 99 Legenden und Weinmyhten auf den Grund und widerlegt diese Märchen ratzfatz in einem sehr flotten Schreibstil. Er hätte durchaus noch mehr beliebte Halbwahrheiten rund um den Wein in dieses empfehlenswerte Büchlein aufnehmen können.

Erstaunt war ich als Fachmann, wie gut für dieses Buch recherchiert wurde. Einige Unstimmigkeiten, wie z.B.  über den Sauerstoffeinfluss auf den Wein in den Abschnitten Kork und Dekantieren, sind mir aufgefallen aber für den Leser nicht wichtig.

Dieses Buch sollten eigentlich alle Weinfreunde lesen, denn es ist überraschend, wie oft man im Weinverkauf mit diesen Mythen konfrontiert wird.

„Die Zukunft war früher auch besser!“

8. November 2008

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Fürs Dorf  und seine Bewohner konzipiert und nicht für Touristen inszeniert: Saalü, das Heimatvarieté, gestern und heute im Alten Dorfsaal im Gasthaus Peter.

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Seit 15 Jahren tingelt Saalü im Herbst und Winter durch die alten Dorfsääle übers Land. Varieté, Kabarett, Kleinkunst und kleiner altmodischer Familienzirkus mit Geschichten aus dem Dorf für das Dorf.

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Die Profiakteure werden unterstützt durch Amateure aus dem Dorf, die Geschichten aus vergangenen Tagen erzählen und spielen. Unter dem Motto „Die Zukunft war früher auch besser!“ geht es um die letzten 50 Jahre Dorfgeschichte und was sich verändert hat.

Hier erzählt Artur Greis die Geschichte der Reiler Lautsprecheranlage. Zuerst ein Marsch, damit alle aufmerksam wurden, dann die Mitteilungen aus dem Rathaus für die Bürger. Auf Werbung wurde damals nicht verzichtet und im Anschluß an die “amtlichen Nachrichten” auch schon mal mitgeteilt, dass im Lebensmittelladen frische Heringe und Bücklinge eingetroffen sind…

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War früher wirklich alles besser? So wie das alte Männer, die gern auf den Bänken an der Mosel sitzen, immer lautstark behaupten?Jeder Auftritt ist einUnikat, denn in jeden Dorf gibt es andere Geschichten und andere Akteure. Sozusagen ein maßgeschneiderter “Heimatabend”.

Heute Abend sollen noch einige Plätze frei sein: Karteninfo: 06542/1233

Weinernte 2008: Wetterumschwung

26. Oktober 2008

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Das Wetter soll in den nächsten Tagen so richtig unbeständig werden. Naßkalt ist angesagt. Kälte ist gut, die Nässe weniger. Mal davon abgesehen das die Nässe die gefühlte Kälte beim Ernten gewaltig verstärkt,  brauche ich das Wasser nicht auf unseren Trauben. Geschätzte drei Erntetage liegen noch vor uns und wir hoffen, dass der Wetterumschwung uns nicht allzusehr belästigt.

T-shirt bekleidet auf dem Anhänger mitfahren wird wohl in den nächsten Tagen vorbei sein.