am liebsten nur winzern

15. November 2014

 2014-11-13 GoldlayImmer noch in Altweibersommerstimmung präsentieren sich die Weinberge in der Reiler Goldlay. Eine Augenweide bei der Weinbergsarbeit, insbesondere wenn die Sonne dazu scheint.……………………………………………………………………………………………………. 2014-11-14 Rebschnitt

Mittlerweile haben wir mit den Rebschnitt angefangen. In einem ersten Arbeitsgang wurden die alten Fruchtruten entfernt. Der zweite Arbeitsgang ist dieses Jahr schon schwieriger: Das Anschneiden der Fruchtruten für nächstes Jahr. Da man bei den noch teilweise belaubten Rebtrieben nicht sieht, ob die ausgewählte Fruchtrute lange genug ist, bzw. das Rebholz ausgreift ist, dauert es etwas länger, bis die Auswahl getroffen ist.

Während der Stift, also unser Azubi, und Praktikant Pierre den ganzen Tag draußen bei bestem Herbstwetter arbeiten dürfen, muß ich leider im Büro das ausbaden, was sinnlose und sinnfreie Politik so an Nebenarbeiten für den Winzer bringt.

Aktuell steht  die Lebensmittelinformationsverordnung an, die ich bis zum 13. Dez. im Internetshop umsetzen muß, heute morgen habe ich mich schon mit dem IT-Verfahren EMCS, also der Zollanmeldung, herumgeschlagen. Gleich werde ich mich mit dem Landschaftselemente-Kataster mittels Flächeninformationen Online (Internet-GIS für Landwirte) befassen und dann wäre der Schreibtisch vorerst mal aufgeräumt.

Dabei würde der Winzer am liebsten nur winzern und könnte gut auf diese bürokratischen Nebentätigkeiten verzichten.

Der Stift berichtet: Vinocamp Mosel #vcm15

14. November 2014

In den vergangenen Jahren wurde hier in den Bildergeschichten ja schon häufiger über das Vinocamp Deutschland in Geisenheim berichtet, dass von den Bloggerkollegen Thomas Lippert und Dirk Würtz initiiert wurde.

Dort wurde in den vergangenen Jahren immer wieder angeregt, dass diese Art von vinophiler Unkonferenz auch in kleinerem Umfang in die einzelnen Weinregionen Deutschlands ziehen soll.

Und was soll ich sagen: Ich fand die Idee Klasse und nach längerer Überlegung stand für mich fest – es wird ein erstes regionales Vinocamp an der Mosel im Januar 2015 geben.

vinocamp-Mosel-Logo

Nach der Sichtung mehrer Locations habe ich mich in eine ganz besondere verliebt: die alte Wollfabrik in Moselkern, die seit eines verherrenden Hochwassers über Jahre leer stand und am verfallen war, soll es sein. Seit nunmehr 1 Jahr besteht ein Förderverein, der sich um die Revitalisierung dieses Industriedenkmals kümmert. Derzeit läuft ein Crowdfunding, was die Finanzierung einer neuen Heizungsanlage sichern soll (ein Klick auf den Link öffnet die Kampagne).

wollfabrik1

Das zentrale Thema dieses ersten Moselcamps ist “Regionalität”, die in vielerlei Hinsicht in Erscheinung treten wird. Die Auswahl der Weine, die es im Rahmen von Verkostungen oder der Abendveranstaltung geben wird, sowie  Speisen und Unterstützer kommen größtenteils aus der Region und ich bin stolz, Bewohner dieser einzigartigen Region zu sein.

2012-05-01 Goldlay

Für alle diejenigen, die mit den Begriff Vinocamp nichts anfangen können – hier eine kurze Erklärung: Es ist eine Art Barcamp für Wein bei dem es keine Teilnehmer gibt sondern nur Mitwirkende. Eine offene Tagung, deren Ablauf und Inhalte von den Teilnehmern am morgen jedes Tages selber entwickelt wird. Es wird von jedem Teilnehmer erwartet das er aktiv am Geschehen teilnimmt. Es ist keine Konferenz wo Wissen konsumiert wird, es wird getauscht und geteilt, ein geben und nehmen.

Wer jetzt denkt, dass Ganze ist eher etwas für Weinspezialisten irrt – ich würde mich freuen, wenn viele wein- und genussinterresierte Leute mit mir den Weg nach Moselkern finden würden und selber Teil der Vinocamp Bewegung werden.

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Tickets gibt es an allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional oder hier.

Thomas hat gestern einen Beitrag über die Zukunft der Vinocamps verfasst und besonders hat mich Joergs sehr persönlicher Beitrag zum Vinocamp Mosel gefreut. Danke euch beiden.
Das genaue Programm zum Vinocamp Mosel gibt es in den kommenden Tagen hier.

Das Glück braucht tiefe Wurzeln

9. November 2014

2014-11-09 AchimDas Glück braucht tiefe Wurzeln, so Achim Reis. Über dieses Lebensglück, erreicht durch sinnvolles Tun, Lust am Genuss und Respekt vor der Natur hat er jetzt ein mehr oder weniger autobiographisches Buch geschrieben. Er beschreibt seine Wandlung vom Lehrer zum Winzer. Über den Moselaner, den es nach Berlin verschlagen hat und wieder an die Mosel zurück kommt um das elterliche Weingut zu übernehmen.

“Achim Reis hat eine beeindruckende Hommage an das Kulturgut Wein und die Welt der Winzer geschrieben” so Marcus Stölb vom Letzebuerger Journal.

Wunderschön geschrieben mit spannenden und leicht verständlichen Erklärungen aus der Weinwelt und das aus der Sicht des Winzers. Respekt lieber Achim!

Lassen Sie sich entführen in die Weinwelt von Achim Reis. Es lohnt sich!

Achim Reis, Das Glück braucht tiefe Wurzeln,
Ullstein Buchverlage, Berlin 2014, 251 Seiten, 18 Euro.

wie ein nie endender Altweibersommer

3. November 2014

2014-10-26 Calmont

Wir schreiben zwar mittlerweile November, aber auf das Wetter ist in diesem Jahr leider keinen Verlaß. Seit ca. einer Woche haben wir typisches Oktoberwetter, wie ein nie endender Altweibersommer. Das Reblaub, bei der Ernte noch giftig grün, hat mittlerweile die typische gelbe Herbstfärbung angenommen.

Das farbenfrohe Schauspiel wird sicherlich nur noch wenige Tage andauern. Wer sich beeilt, kann es noch an der Mosel geniesen, z.B. am bei einer Wanderung duch den Bremmer Calmont , wo obiges Bild vor einigen Tagen entstand.

Drosophila melanogaster

1. November 2014

2014-10-31 Essigfliege2

Ein ungeliebtes Haustierchen, Drosophila melanogaster, den meisten als Essigfliege bekannt. Ein Lästling, der dieses Jahr besonders nervt. Der warme und feuchte Oktober war förderlich für die Vermehrung der Essigfliege. Da es mittlerweile im freien kühler wird, zieht sie sich in die Häuser, in die Wärme zurück. Im Weinkeller kein Problem, aber in der Wohnung.

Also zum sogenannten bewährten Hausmittelchen der Essigfalle gegriffen. Hat nix genutzt, wurde komplett von den Insekten ignoriert und verachtet.2014.10.31 Essigfliege

Erst die Verfeinerung, bzw. die alleinige Gabe unseres kostbaren Riesling-Balsamessiges hat die verwöhnten Tiere davon überzeugt, sich freiwillig in das Schälchen zu stürzen und……………………………………………………………………………………………..2014-10-31 Essigfliege3massenhaft das Leben auszuhauchen. Ein interessanter Zusatz- oder Zweitnutzen unseres Balsam Essiges.

Weinrallye 79: Wein trinken an schönen Orten

31. Oktober 2014

Thomas vom Winzerblog hat zur aktuellen Weinrallye aufgerufen:

“Es ist nicht mehr normal in der Öffentlichkeit eine Flasche oder ein Glas Wein zu trinken, es kann passieren dass man schräg angeschaut wird, oder noch schlimmer, dass das beispielsweise in bestimmten Stadtteilen das Ordnungsamt vorbeikommt, dir den öffentlichen Weingenuss verbietet und ein Bussgeld auferlegt. Völlig Absurd, aber in einigen Orten und Städten bereits traurige Realität.
Wein trinken an schönen Orten soll zeigen dass Alkoholgenuss in der Öffentlichkeit nicht zwangsläufig mit Sauferei zu tun hat und dass es das normalste auf der Welt ist an einem schönen Ort ein Glas Wein zu genießen. Wir wissen ja alle, der wahre Genuss von Wein hat viel mehr damit zu tun in welcher Gesellschaft und welcher Umgebung der Wein genossen wird!”

Ich habe schon lange nicht mehr an einer Weinrallye mitgemacht. Aber das Thema passt so richtig und natürlich wird mitgemacht.

Aber was heißt mitgemacht. Wie es auch Thomas Lippert handhabt, muss ich nicht erst mit einem Gläschen, Korkenzieher und Weinflasche in die weite Welt ziehen, einen schönen Ort suchen und dort Wein trinken. Es ist fast Alltag, das ich und meine Freunde Wein an schönen Orten trinken. Ich berichtete schon mehrmals darüber.

2014-09-01 Terasse

Schöne Orte gibt es da viele. Bekannt die heimatliche Terrasse, um bei lauen Sommernächten ein Gläschen Wein zu  trinken, natürlich gut gekühlt.

2013-05-01 Wanderung

Bei Wanderungen mit Freunden ist der Riesling immer dabei. Mitten auf dem Wirtschaftsweg oder

auf einer Wiese am Wegesrand ein Gastgeschenk von Thomas Lipperts Arbeitgeber, dem Weingut Clauer in Heidelberg, genießen.

2012-05-01 Goldlay

Idealerweise der Wein, der genau da wächst, wo man z. B. an der Mosel gerade entlangwandert, wie hier der Reiler Goldlay Riesling oberhalb der Reiler Goldlay.

Und wenn man nicht in einem Weinbaugebiet ist oder kein anderer Wein in der Nähe ist, bringt man den Wein selber mit und die schönen Orte werden noch interesannter.

2013-12-15 Vesper

Zum Essen gehört Wein auch einfach dazu und

wenn man die Seele baumeln lässt und die Landschaft betrachtet, passt es auch.

Versuchen Sie es einmal, das mit dem Wein trinken an schönen Orten!

Der Stift berichtet: Projektwein, Weintrinken an schönen Orten aka Weinrallye

31. Oktober 2014

Nachdem die Ernte 2014 nach einigen Wetterturbulenzen und die ersten Abstiche gemacht sind, ist Zeit über meinen ersten Projektwein zu berichten.

Nach dem Vorbild der Rancio Sec Weine aus dem Roussillon möchte ich einen sogenannten “Fortified Riesling” aus einem Teil der Trauben des letzten Lesetages herstellen. Derzeit befindet sich der Wein noch in der Gärphase, die wohl Anfang der kommenden Woche durch die Zugabe von hochprozentigen Alkohol beendet wird. Eine erste Fütterung der Hefen ist erfolgt und der Wein präsentiert sich sauber und fruchtbetont.

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Nach der sogenannten Aufsprittung erfolgt dann die kontrollierte Oxidation des Weines, um dann hoffentlich im Frühjahr bereit für die Abfüllung zu sein.

Im Optimalfall ist er dann der perfekte Begleiter zu Blauschimmelkäsen, wie z.B. den Hard – Roque der Langenburger Schafskäserei oder zu winterlichen Desserts mit Trockenfrüchten.

Ich freue mich jedenfalls auf meinen ersten Wein und bedanke mich bei Harald für die Mithilfe an der Umsetzung.

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Nun aber zum heutigen Thema der Weinrallye, deren Existenz regelmäßigen Lesern der Bildergeschichten durchaus ein Begriff ist. Es dreht sich bei Weinrallye #79, ausgerichtet von Urblogger Thomas Lippert, um das Weintrinken an schönen Orten.

Spontan fällt mir zu diesem Thema unser Münstermaifelder Innenhof ein, wo ich gemeinsam mit meiner Frau und Freunden schon die ein oder andere Flasche Wein geleert habe.

Darum soll es heute aber nicht gehen – die weitaus schöneren Orte haben wir auf unseren Wanderungen entlang der Untermosel erlebt. Sei es auf dem Tatzelwurmweg in Kobern Gondorf,  dem Würzlaysteig zwischen Lehmen und Löf, oder auf dem Hatzenporter Traumpfad.

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Allen Wegen gemein ist, dass Sie Teil des neu geschaffenen Moselsteigs sind und zumeist auf schmalen Pfaden oberhalb der Weinberge entlang führen. Ein Rast dort auf einem der zahlreichen Bänken, eine Flasche Moselriesling und der Ausblick auf eine atemberaubende Kulturlandschaft – es scheint die Welt bleibt für einen kurzen Moment stehen…

Als kleine Einstimmung auf die Rallye gab es eine 1987 Klüsserather Bruderschaft Riesling Spätlese vom Weingut Monika Krisam, wunderbar gereift, mit feiner Phenolnote. Moselriesling für Liebhaber.

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Die Beiträge zur aktuellen Weinrallye findt man unter www.winzerblog.de

Gemütlich, nicht zu schnell und nicht zu langsam

23. Oktober 2014

2014-10-22

Gemütlich, nicht zu schnell und nicht zu langsam, gären die Neuen Rieslinge im Weinkeller.  2014-10-23 GärungAm Anfang fast keinerlei Kühlbedarf um die Gärung zu bremsen, nach der Hauptgärung auch ohne Erwärmung stetig in den trockenen Bereich vergärend. Energetisch gesehen ökologisch korrekt.

Mit jedem Tag Gärfortschritt werden die Weine probierfähiger.  Es ist immer wieder spannend die Entwicklung des Weines, das Weinwerden zu erleben und den Lohn eines ganzen Jahres erschmecken zu können.

Beim täglichen Verkosten unterstützt mich Praktikant Pierre. Er ist übrigens Weinbaustudent in Angers, Frankreich.

Und Sie schmecken uns, die jungen Weine.

Weinernte 2014: Endlich ist er da und er funktioniert!

18. Oktober 2014

 

 2014-10-10 Steillagenvollernter

Endlich ist er da und er funktioniert: Der Steillagenvollernter! Vor sieben jahren der erste Prototyp. Ich schrieb damals darüber, das er nicht funktionieren kann. Wurde auch mittlerweile beerdigt, inklusive einigen hunderttausend Euros staatlicher Forschungsgelder. Der zweite Prototyp, zuerst eine private Innovation eines Landmaschinenhändlers – mittlerweile von der EU gefördert – soll nächstes Jahr in die Serienproduktion gehen.………………………………………………………………………….. 2014-10-10 Steillagenvollernter2

Jetzt der dritte Versuch des Vollernters für den Steilhang. Carsten Müller, Lohnunternehmer aus unserem Nachbarort Burg, machte sich Gedanken und bastelte baute sich einen zum Aufbau auf seine Steillagenraupe. Vom Praktiker für den Praktiker. Vor ca. vier Wochen der erste Probelauf, etwas nachbessern und das Teil läuft! Die Lesequalität ist wie bei den Flachlagenvollerntern gut. Details, wie z.B. das hohe Gewicht sollen in Zukunft noch optimiert werden.

Endlich eine funktionsfähige, schlagkräftige und einsatzfähige Maschine für die Ernte am Steilhang. In Verbindung mit einer vorhergegangenen selektiven Handlese die Zukunft für den Steillagenweinbau! Jetzt fehlt nur noch der Ernter, der genauso gut selektieren kann wie der Mensch, aber das ist Zukunftsmusik.

Die Ernteraupe wurde in dieser Erntesaison auch in Flachlagen eingesetzt um die Technik zu optimieren, wo obige Bilder entstanden.

Weinernte 2014: Zum Greifen nah

17. Oktober 2014

 2014-10-11 Riesling

Zum Greifen nah waren die Trauben in diesem Jahr, aber leider machte das Wetter einen dicken Strich unter die Rechnung. Einen ganz dicken!

“Mein Gott, was hatte der Jahrgang vielversprechend angefangen: Austrieb und Blüte gut 3 Wochen vor dem langjährigen Mittel. Ein Jahrhundertjahrgang könne es werden, raunte es Allerorten, so groß wie 1975 wohlmöglich. Wenn es denn endlich einmal regnen würde. Denn, aus der Perspektive von heute scheint es fast absurd, die Hauptsorge der Winzer bis Anfang/Mitte Juni galt den über Winter ausgetrockneten Böden.

Dann begann es endlich zu regnen – Erleichterung allerorten –  …und hörte nicht mehr auf. Auf die Erleichterung folge Ernüchterung, auf die Stirnrunzeln und leichte Sorge und auf die schließlich kopfschüttelndes Entsetzen. Der nicht enden wollende Regen verwandelte 2014 Zug um Zug von der potentiellen Jahrhundertausgabe zur Jahrgang gewordenen Enzyklopädie der Rebkrankheiten.” so Thorsten Goffin in seinem Blog.

Der Weinkeller wäre uns über gelaufen, wenn wir alle Trauben gesund in den Weinkeller bekommen hätten und die Öchslewaage wäre aus dem Meßzylinder gesprungen, wenn denn das Wetter uns hold gewesen wäre. Aber!

2014-10-11 Riesling2Die erste Ernüchterung kam nach den ergiebigen Regenfällen vom 20. und 21. September. Viele Beeren saugten sich mit Wasser voll und platzten auf. Die unnatürlich hohen Temperaturen und die extreme Luftfeuchtigkeit – ich laufe jetzt immer noch im T-Shirt rum und die Klimaänderung lässt grüßen – sorgten dafür, das sich rasend schnell Fäulniss breit machte. Nach dem ersten selektivem Erntedurchgang, gab es letzte Woche ( 07. 08. 09. Sept.) nochmals reichlich Wasser vom Himmel. Die bisher gesund gebliebenen Rieslingbeeren platzten auch auf und ein neuer Fäulnisskreislauf begann. Drei Tage später schon wieder Regen. Man konnte den Rieslingtrauben beim faulen zusehen.

Die Erntemengen wurden von Tag zu Tag weniger. Einen nenneneswerte Aufkonzentrierung in Richtung Auslese fand nicht statt. Eher das Gegenteil!

Es schmerzte, so viele Trauben wegzuwerfen. Drei Weinberge wurden fast komplett hängen gelassen, da die Trauben nicht für die Produktion unserer glasklaren, fruchtbetonten Weine geeignet waren. Im Vorjahr hatten wir ähnliche Probleme, als uns die Ernte wegfaulte. Nur mit einem kleinen Unterschied! 2013 hatten wir wenige Trauben in den Weinbergen hängen und von dem wenig noch einiges auf den Boden zu werfen, dass tat richtig weh. ………………………………………….2014-10-11 IchDieses Jahr sieht es etwas anders aus. Die erwartete übergroße Weinernte schrumpfte auf eine Normalernte. Die jungen Weine sind am gären und sie sind Dank der intensiven selektiven Ernte auf dem üblichen hohen qualitativem Niveau, wenn ich das mal so behaupten darf.

Der Winzer ist trotz dieser Schwierigkeiten zufrieden und nächstes Jahr gibt es wieder Wein vom glücklichen Winzer!